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Mehr Biokraftstoffe in der Land- und Forstwirtschaft gefordert

Biokraftstoffe sollten stärker als bislang eingesetzt werden, um das künftige Klimaschutzziel in der zu erreichen. Das empfiehlt die Branchenplattform „Biokraftstoffe in der Land- und Forstwirtschaft“ und listet die dafür ihrer Ansicht nach wichtigsten Maßnahmen in einem heute veröffentlichten Positionspapier auf. Diese könnten mit dem anstehenden Klimaschutzgesetz 2019, in einem novellierten Energiesteuergesetz sowie im Rahmen eines Marktanreizprogramms auf den WEeg gebracht werden. Der Plattform gehören der Bundesverband Bioenergie (BBE), der Bundesverband Dezentraler Ölmühlen und Pflanzenöltechnik (BDOel), der Deutsche Bauernverband (DBV), der Fachverband Biogas (FvB), die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP) und der Verband der Deutschen Biokraftstoffindustrie (VDB) an.

„Nachhaltig zertifizierte und treibhausgasoptimierte Biokraftstoffe können durch Anrechnung auf die sektorale Klimaschutzverpflichtung einen wichtigen Beitrag leisten“, betonte der Vorsitzende der Branchenplattform, Michael Horper. Für den Einsatz von Biokraftstoffen in der sei es elementar, dass die beihilferechtliche Genehmigung auf EU-Ebene bis mindestens 2030 gewährt werde, um die Steuerbegünstigung oder andere Anreize zu ermöglichen und ein Signal der Verlässlichkeit an die Branche zu senden.

Zudem sei die Einführung eines vereinfachten Steuerentlastungverfahrens bei Bezug von Pflanzenöl, Biodiesel oder Biomethan durch Änderung des Energiesteuergesetzes erforderlich, erklärte Horper. Das würde den Umstieg auf erneuerbare Kraftstoffe finanziell attraktiver machen. Zusätzlich sprechen sich die Verbände für eine Investitionsförderung für Schlepper und andere land- und forstwirtschaftliche Maschinen und Geräte aus, welche mit Pflanzenöl, Biodiesel, Biomethan, Strom oder mit Flex-Fuels betrieben werden könnten. AgE

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Quelle: Familienbetriebe Land und Forst e.V.