Anzeige
 

Kuh Fiona macht Landwirt glücklich

  • Edwin Hitz und seine Angestellte Yvonne Tobler freuen sie über die Drillings-Geburt von BS-Kuh Ferrero Fiona. – Christian Zufferey

Ihr Bauch war bedrohlich angeschwollen – der Tierarzt konnte jedoch nichts Beunruhigendes feststellen. Im Gegenteil. Vor drei Wochen hat eine BS-Kuh von Edwin Hitz Drillinge auf die Welt gebracht. 

«Ich hatte grosses Glück mit meinen Kälbern in diesem Jahr», erzählt Edwin Hitz aus Hütten ZH. Er hält je etwa ein Drittel Brown-Swiss-, Red-Holstein- und Holstein-Kühe.

9 Mal Zwillinge

Neun seiner insgesamt 64 Milchkühe haben Zwillinge zur Welt gebracht, darunter auch Kälber, die er bereits an andere Bauern abgegeben hat, die sie im Aufzuchtvertrag für ihn grossziehen. «Zwei Kühe haben parallel gekalbt», erzählt er weiter, «das heisst zur selben Zeit und direkt nebeneinander liegend.»

Eine seiner BS-Kühe, die neunjährige Ferrero Fiona, brachte sogar Limousin-Drillinge zur Welt: Zwei Stiere und einen Zwitter. Diese Kälber wären jedoch ohnehin für die Mast vorgesehen gewesen. Hitz sagt: «Ich setze bei etwa 20 Prozent meiner Kühe gesexten Samen ein, bei etwa 80 Prozent Samen von Mastrassen.» Auch bei Kühen, die nach einer ersten Besamung nicht aufnehmen, setzt er Maststiere ein. Das war auch bei Fiona der Fall.

Eigentlich kerngesund

Diesen Sommer schwoll Fionas Bauch aber schon bedrohlich an. So bedrohlich, dass Hitz einen Tierarzt kommen liess. Dieser stellte jedoch fest, die Kuh sei eigentlich kerngesund und auch die Kälber würden noch leben. Schnell war damit klar, dass etwa im November Drillinge zur Welt kommen würden – möglicherweise könnte es allerdings nötig werden, die Kuh ins Tierspital zu bringen.

Am 12. November, frühmorgens um 7.00 Uhr, war es allerdings im eigenen Stall so weit. «Zwar mit der Unterstützung des Tierarztes, im Übrigen aber ohne Probleme oder gar Kaiserschnitt, kamen die drei Kälber zur Welt», so Hitz. Sie waren zwischen 15 und 18 Kilo schwer.

Eine Wärmelampe

Untergebracht hat er die drei Kälber danach in Boxen vor seinem Laufstall, wobei er ihnen auch Wärmelampen zur Verfügung stellt. Versuchsweise zwar, wie er sagt, wobei er betont, dass er die Wärmelampen auch bei anderen Kälbern nutzt. Mastkälber behält er jeweils, bis sie etwa 75 bis 80 Kilo schwer sind – dann bringt er sie auf einen Mastbetrieb, während er die Milch als Industriemilch an Mooh abliefert.

Unterstützung bekommt er seit diesem Jahr auch von Yvonne Tobler, einer Angestellten, die den Sommer auf einer Alp am Hoch-Ybrig verbracht hatte. 

The post Kuh Fiona macht glücklich appeared first on Schweizer Bauer.

ganzen Artikel lesen ▸

Quelle: schweizerbauer.ch