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Klima meinte es gut mit Schweizer Bienen

  • Die Bienen waren fleissig im 2020. – Gerhard Fasolin

Ein turbulentes Jahr, geprägt von der Coronakrise neigt sich dem Ende zu. Der richtige Moment für einen Rückblick. Wir lassen das Landwirtschaftsjahr in elf Teilen Revue passieren. Im zehnten Teil werfen wir einen Blick auf die Honigproduktion.

Das Klima meinte es 2020 gut mit den er Bienen. Die Imkerinnen und Imker konnten deshalb laut der Dachorganisation Apisuisse im Durchschnitt 29,9 Kilo Honig pro Bienenvolk (11,2 Kilo in der Frühlings, 18,7 Kilo in der Sommer) n.

Das ist deutlich mehr als im Vorjahr, damals waren es nur 13 Kilo im Schnitt gewesen. Die 2019 war aber wegen des nass-kalten Mais rekordtief ausgefallen. Regional gibt es Unterschiede zu verzeichnen: Am meisten Honig produzierten die Bienen mit 40 Kilo im Schnitt pro Volk in den Kantonen des Jurabogens.

Aufgrund von südexponierten Hängen mit viel Flora ist dort der Ertrag meistens höher als im Mittelland. Auch im Tessin war die hoch. Schlechter präsentiert sich die Marktlage für die Imkerinnen und Imker. Hatten sie letztes Jahr nur wenig zu verkaufen, fallen dieses Jahr wegen der Pandemie die wichtigen Absatzkanäle wie Herbst- und Weihnachtsmessen weg.

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Quelle: erbauer.ch