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Grüne Überraschung für Zürcher Elche

  • Für die Elche sind die Christbäume ein Festmahl- – Wildnispark Zürich
  • Händler bringen unverkaufte Bäume zum Wildnispark. – Wildnispark Zürich

Für die Elche im Tierpark Langenberg bei Langnau am Albis ZH gibt es zu Weihnachten eine Überraschung. Nicht verkaufte Christbäume sind für die Tiere ein richtiger Festschmaus. 

Der Tierpark Langenberg bleibt aufgrund der aktuellsten Corona-Schutzmassnahmen bis am 22. Januar 2021 geschlossen.

6 Nadelbäume pro Tag

Trotz Corona wird aber eine Tradition fortgesetzt. Immer nach Weihnachten werden Hunderte von nicht verkauften Christbäumen zum Festmahl für die Tiere. Wenn die Blätter von den Bäumen fallen, stellen die Tierpfleger im Langenberg bei den Elchen die Nahrung um.

«Im Frühling, Sommer und bis in den Herbst hinein fressen Elche die Blätter verschiedener Laubbäume. Im Winter stellen sie dann auf Nadelbäume um», erklärt Martin Kilchenmann, Leiter des Bereichs Tiere im Wildnispark Zürich. Und die Tiere sind hungrig, sehr hungrig. Rund sechs Nadelbäume frisst ein ausgewachsener Elch pro Wintertag kahl, teilt der Wildnispark weiter mit.

Zweige, Knospen und Nadeln

Nicht verkaufte Christbäume sind sehr willkommen. Diese werden nach dem 24. Dezember von Händlern zum Park transportiert. Elche lieben vor allem die nährstoffreichen Pflanzenteile wie frische Zweige, Knospen und Nadeln.

«Die grossen Wiederkäuer sind wahre Futterspezialisten, die ihre Nahrung ganz gezielt aussuchen», schreibt der Wildnispark. Der Baum aus der Stube eignet sich jedoch nicht für die Elche. «Lametta- und Wachsreste sind schädlich für die Tiere. Der Aufwand, jeden einzelnen Baum zu kontrollieren, ist zu gross», heisst es in der Mitteilung weiter. 

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Quelle: erbauer.ch