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Glasklares Eis braucht Zeit

Damit Eis schön durchsichtig wird, muss es langsam gefrieren. Das ist beim Eiszapfen häufig der Fall.
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Dank den frostigen Temperaturen kann man derzeit wieder wunderschöne Eisgebilde beobachten. Während die Eiszapfen am Dach oder das Eis auf dem Dorfbrunnen oftmals glasklar erscheinen, sind die Eiswürfel aus dem Gefrierschrank meist trüb und milchig. Für glasklares Eis braucht es laut SRF Meteo vor allem eines: Geduld. 

Damit Eis schön durchsichtig wird, muss es langsam gefrieren. Das ist beim Eiszapfen häufig der Fall. Schmelzwasser fliesst Tropfen für Tropfen an dem bereits bestehenden Eiszapfen hinunter und friert an der Oberfläche an und die Zapfen wachsen langsam von innen nach aussen.

Wenn Wasser jedoch schnell gefriert, kann es Lufteinschlüsse und Risse im Eis geben. Auch bleibt den Wassermolekülen keine Zeit, schöne Eiskristalle auszubilden, so erscheint es meist trüb. Dies ist etwa bei Eiswürfeln häufig der Fall.

Um klare Eiswürfel zu produzieren, gibt es zwei Tricks: Die Temperatur im Gefrierfach sollte nur knapp unter dem Gefrierpunkt sein, sodass das Eis langsam gefriert. Und es empfiehlt sich, die Eiswürfelform von oben zu bedecken. Dadurch wird die Kälte etwas abgeschirmt und die Eiswürfel gefrieren eher von unten nach oben. 

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Quelle: schweizerbauer.ch