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Gewinnsprung dank Dorfläden

  • Die 586 Volg-Dorfläden steigerten den Umsatz 2020 um 16,6 %. Das hohe Engagement aller Mitarbeitenden trug massgeblich zum guten Ergebnis bei. – Volg

Die Volg-Gruppe hat den Detailhandelsumsatz im Geschäftsjahr 2020 um 16,1 % auf 1’768 Mrd. Franken gesteigert. In den Dorfläden wurde das Sortiment mit Label-Produkten ausgebaut.

Das vergangene Jahr brachte den Dorfläden einen grossen Aufschwung. Das Einkaufen in der Nähe hat wegen der Pandemie zugelegt. Das führte bei der Volg-Gruppe zu einem deutlich höheren Bestellvolumen und forderte mehr Kapazitäten und Leistung.

Dies führte bei der Volg Konsumwaren AG zu einem Gewinnsprung. Unter dem Strich verdoppelte sich der Reingewinn der Grossistin und Marketingorganisation beinahe auf 13,2 Millionen Franken. Das sind 6,4 Millionen Franken mehr als im Vorjahr, wie aus dem Geschäftsbericht hervorgeht. 

Der Betriebsgewinn EBIT schoss gar auf 19,2 Millionen Franken nach oben. Im Vorjahr hatte Volg Konsumwaren AG operativ lediglich 8,9 Millionen Franken verdient.

Grösstes Wachstum bei Getränke und Frischprodukte

Der Warenumsatz kletterte um 18,3 Prozent auf 1,03 Milliarden Franken. Die Sparte Getränke lieferte mit einer Steigerung von 34,8 % den grössten Beitrag. Bei den klassischen sparten wie Frischprodukte (+ 16,1 %) und Food (+ 11,8 %) wurde je ein Umsatzwachstum im zweistelligen Bereich verbucht.

Das Umsatzwachstum sei der Zunahme der Anzahl belieferter Läden und insbesondere der pandemiebedingten Verlagerung der inländischen Nachfrage zu verdanken, hiess es im Geschäftsbericht. Als Folge der hohen Nachfrage musste das Unternehmen während des Lockdown vor einem Jahr mehr Personal in der Logistik anstellen, was die Personalkosten steigen liess.

Dorfläden legten deutlich zu

Die Volg Konsumwaren AG ist Teil der auf ländliche Regionen fokussierten Volg-Gruppe. Die auf Dorfläden und Kleinflächen spezialisierte Detailhandelsgruppe erzielte dieses Ergebnis mit 924 Verkaufsstellen. Die Volg-Gruppe ihrerseits ist wiederum Teil der Fenaco Gruppe.

Insgesamt erzielte die Volg-Gruppe im letzten Jahr einen Gesamtumsatz von 1,77 Milliarden Franken. Das sind 16,1 Prozent mehr als 2019, wie bereits im Januar bekannt gegeben wurde. Die 586 Volg-Dorfläden (Vorjahr 587) als wichtigster Verkaufskanal der Gruppe steigerten den Detailhandelsumsatz um 16,6 % auf 1, 36 Mrd. Fr. (Vorjahr 1,17 Mrd. Fr.).

Mehr verkauft haben auch die Tankstellenshops. Die 107 TopShops (Vorjahr 100) steigerten den Detailhandelsumsatz um 13,5 % auf 328 Millionen Franken (Vorjahr 289 Millionen Franken). Die Freien Detaillisten mit 231 Verkaufsstellen (Vorjahr 226), die grossmehrheitlich unter dem Namen «Prima» auftreten, erzielten einen Detailhandelsumsatz von 80 Millionen Franken (Vorjahr 68 Millionen Franken).

Mehr IP-Suisse in Läden

Die Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Post AG verläuft gemäss Volg weiterhin erfolgreich. Per Ende 2020 konnten die Kunden in 383 (Vorjahr 368) Volg-Läden auch ihre Postgeschäfte tätigen. Im vergangenen Jahr baute Volg das nachhaltige Sortiment aus.

In sämtlichen 586 Dorfläden werden ausschliesslich Bananen aus fairem Handel mit dem Label Fairtrade Max Havelaar verkauft. Beim Gemüsesortiment setzt Volg seit Herbst bei Kartoffeln, Zwiebeln und Rüebli auf Produkte, die nach den Richtlinien von IP-Suisse produziert werden. Je nach Angebot werden die direkt vom Bauern aus dem Dorf bezogen. Aus IP-Suisse-Produktion stammt auch das exklusiv in den Läden der Volg-Gruppe erhältliche Fleisch des -Labels Agri Natura. Zudem verkauft Volg in allen Läden  nur noch Frischfische aus heimischer Zucht.

Die Produktelinie Volg Marke erhielt 2020 ein neues, einheitliches Design und ist für Kunden besser erkennbar.
Volg

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Quelle: schweizerbauer.ch