Anzeige
 

Fonterra will Kohleausstieg

  • Die Molkereigenossenschaft setzt immer mehr auf erneuerbare Energie wie Holz, statt auf Kohle. –

Für die neuseeländische Molkereigenossenschaft hat der fossile Brennstoff Kohle keine Zukunft mehr. Wie das Unternehmen mitteilte, wird bereits seit einiger Zeit an der Umstellung auf erneuerbare Energien gearbeitet.

Damit erfülle man Verpflichtungen zur Senkung der Treibhausgasemissionen und reagiere auf die Wünsche der Kunden. An neun der insgesamt 29 Standorte wird nach Firmenangaben noch Kohle eingesetzt. «Letztes Jahr haben wir unser Ziel einer Reduzierung der Energieintensität um 20 % gegenüber 2003 erreicht, nachdem wir Tausende von Verbesserungen an den Standorten in Neuseeland vorgenommen hatten», berichtete der bei für das operative Geschäft verantwortliche Manager Fraser Whineray.

Von Kohle auf Holz

Die Steigerung der Energieeffizienz sei eine wichtige Voraussetzung für größere Investitionen. In jüngerer Zeit sei die Gesamtmenge an verbrauchter Kohle um 10 % gesenkt worden, weil der Standort in Te Awamutu auf die Verbrennung von Holzpellets umgestellt worden sei.

Dies habe auf den Erfahrungen aus der Umstellung des Betriebs in Brightwater im Jahr 2018 auf die Verbrennung von Holzbiomasse aufgebaut. Gleichwohl sei der Wechsel bestehender Kohlekessel auf erneuerbare Energien eine logistische, technische und finanzielle Herausforderung, stellte Whineray fest.

Wechsel in armer Saison

Während des Übergangs müsse sichergestellt werden, dass die der verarbeitet werden könne und die Bedürfnisse der Kunden erfüllt würden. In der armen Saison stehe nur ein kleines Zeitfenster zur Verfügung, in dem die erforderlichen technischen Arbeiten durchgeführt werden könnten.

«Es ist uns wichtig, dass Neuseeland weiterhin an der Spitze einer nachhaltigen Lebensmittelproduktion steht – und der Ausstieg aus der Kohle ist eine Möglichkeit, wie wir dabei helfen können», betonte der -Manager. Die neuseeländischen erzeuger hätten bereits den niedrigsten CO2-Fußabdruck unter den wichtigsten Produzentenländern weltweit, und diesen Wettbewerbsvorteil gelte es weiter auszubauen.

Weitere Maßnahmen seien unter anderem die zunehmende Nutzung von Elektrofahrzeugen, die Verwendung von Kraftstoffen mit geringem Kohlenstoffausstoß oder die Unterstützung der Forschung und Entwicklung zur Minderung der Methanemissionen.

The post will Kohleausstieg appeared first on Schweizer Bauer.

ganzen Artikel lesen ▸

Quelle: schweizerbauer.ch