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Feuerwerk verschmutzt Äcker

An Silvester und Neujahr wurden hunderttausende Raketen in den Himmel geschossen. Das Feuerwerk sorgt aber auch für Abfall. Dieser bleibt oft Landwirtschaftsland liegen. Bauern müssen dann die Überreste einsammeln.

Die Meinungen über die Raketen und Böller sind geteilt. Einige finden die Bilder am Himmel stimmig, andere ärgern sich über die Emissionen und den Lärm. Jeweils am 1. August und während des Jahreswechsels steigen hunderttausende Raketen in den Himmel.

5 Abfallsäcke

Die herunterfallenden Teile landen oft in Wiesen und Äcker. Bauern müssen die Überreste dann diese Überbleibsel einsammeln. So auch eine Bauernfamilie bei Kriens. «Bei uns ist es eigentlich schon ein Ritual, dass wir jeweils am 1. Januar den zurückgebliebenen Müll auf unserem Land einsammeln», sagte die betroffene Landwirtin zu 20 Minuten.

Sie selbst kann dem Feuerwerk auch Positives abgewinnen. Und es sei ja auch nicht verboten. Nur die grosse Menge an Abfall müsste nicht sein.

«Einige haben ganze Batterien verschossen», so die Landwirtin weiter. Am 1. Januar machte sich die Familie ans Einsammeln. Insgesamt kamen zwei Kehrichtsäcke à je 110 Liter und weitere drei à 35 Liter zusammen. Es sei ihr auch klar, dass die Raketen wegen Brandgefahr nicht umgehend entsorgt werden könnten.

Gefahr für Tiere

Vor allem ihr Mann sei während der Aufräumaktion an diesem 1. Januar so richtig sauer gewesen, sagt sie zu «20 Minuten». Denn eigentlich könnte man erwarten, dass die Verursacher am nächsten Tag ihren Abfall selbst entsorgen.

Denn die Reste der Raketen können auch zu einer Gefahr für das Vieh werden. Vor allem dann, wenn der Abfall durch ein Mähwerk verkleinert wird und so ins Futter gelangt. Deshalb kontrolliere die Familie jeweils das Futter für die Kühe, bevor es in den Trögen zum Fressen verteilt werde, sagte die Landwirtin weiter.

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Quelle: schweizerbauer.ch