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EU: Robustes Budget gegen Tierseuchen und Schädlinge

  • Die EU möchte 1.87 Mrd. CHF für Tier- und Pflanzengesundheit sowie Lebens- und Futtermittelkreisläufe zur Verfügung stellen. – Andrzej Rembowski

Das EU-Parlament hat am Mittwoch, über das Binnenmarktprogramm für 2021 bis 2027 abgestimmt. Für den Agrarteil stehen knapp 1,7 Mrd. Euro (1.87 Mrd. CHF) aus dem EU-Budget für Tier- und Pflanzengesundheit sowie Lebens- und Futtermittelkreisläufe zur Verfügung.

Die Mittel sind sowohl für Krisensituationen als auch für die regelmässige Überwachung reserviert. «In Zeiten verstärkt aufkommender Pflanzenkrankheiten und Tierseuchen wie der Afrikanischen Schweinepest ist es unerlässlich, hier mit einem robusten Budget die richtigen Akzente zu setzen», sagte Simone Schmiedtbauer, Agrarsprecherin der ÖVP und Chefverhandlerin für den Agrarteil des Binnenmarktprogramms im Europaparlament.

«Die ist ein bedeutender Teil des europäischen Binnenmarktes. Dessen langer Arm reicht weit in das tägliche Leben unserer Landwirtinnen und Landwirte sowie der Konsumenten hinein», erklärte Schmiedtbauer. Jährliche und mehrjährige Pflanzengesundheits- und Veterinärprogramme, umsichtige und ehrliche Massnahmen für Tierschutz, weniger Antibiotikaresistenzen sowie entschlossenes Vorgehen gegen alle Arten des Lebensmittelbetrugs seien die «Mosaiksteine», die zusammen eine intakte Lebensmittelkette zum Wohle der Konsumenten, Landwirte und der Nutztiere ermöglichten.

«Wir haben im Europaparlament dafür gesorgt, dass all diese Vorhaben adäquat aus dem künftigen EU-Budget unterstützt werden. Wir müssen an einem Strang ziehen, wenn wir Tierseuchen und Pflanzenschädlingen die Stirn bieten wollen», betonte Schmiedtbauer.

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Quelle: schweizerbauer.ch