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EU-Methanstrategie: Kritik von Bauernverband

  • Künftige Bemühungen in der müssten aber fair und sektorübergreifend im Einklang mit dem Green Deal und den Verpflichtungen Europas im Rahmen des Pariser Abkommens fortgesetzt werden, verdeutlichte der Verband. – New Holland

Kritik zum am Mittwoch vom Umweltausschuss des EU-Parlaments angenommenen Berichts zur Methanstrategie der EU-Kommission kommt vom Dachverband der EU-Landwirte und -Genossenschaften COPA-COGECA.

Die Interessenvertretung bedauert, dass sich die Debatte erneut auf «verbindliche Ziele und Massnahmen» als einzige Lösung konzentrierte.

«Jüngste Studien zu ‚Farm to Fork‘ haben eindeutig gezeigt, dass Ziele weder die notwendigen Mittel oder Werkzeuge vorsehen noch komplexe Kompromisse eingehen», moniert der Verband in einer Presseaussendung und warnt vor Nachteilen für den EU-Nutztiersektor sowie die Ernährungssicherheit, während es unvermeidlich zu einer Verlagerung von CO2-Emissionen in Drittländer kommen werde.

COPA-COGECA spricht sich gegen die Forderung nach obligatorischer Überwachung, öffentlicher Berichterstattung und Überprüfung für alle Methan emittierenden Sektoren aus, da die Erhebung und Genauigkeit von Daten auf Betriebsebene oder bei KMU komplex sei und potenziell unfair sein könne. Zudem habe die Debatte um ein verbindliches Ziel mehrere Schlüsselfragen, insbesondere im Hinblick auf die Messung der Methanemissionen im Agrarsektor, ausgespart.

COPA-COGECA sei sich der Rolle des Agrarsektors bei der Reduzierung biogener Methanemissionen bewusst. Diese konnten in der EU-28 zwischen 1990 und 2018 bereits um 22% reduziert werden, wird betont. Künftige Bemühungen in der müssten aber fair und sektorübergreifend im Einklang mit dem Green Deal und den Verpflichtungen Europas im Rahmen des Pariser Abkommens fortgesetzt werden, verdeutlichte der Verband.

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Quelle: schweizerbauer.ch