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Einstreu birgt kaum Übertragungsrisiko

  • Die Wahrscheinlichkeit, dass Transportfahrzeuge aus betroffenen ASP Gebieten ohne vorherige Desinfektion in nicht betroffene Gebiete gelangten, ist vergleichsweise niedrig. – Agrarfoto

Die Europäische Behörde für hat verschiedene Übertragungsrisiken der Afrikanischen Schweinepest untersucht. Mit interessantem Resultat.

Das Potential für eine Übertragung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) durch Futtermittel, Einstreu und leere, aus betroffenen Gebieten verbrachte Schweine-Transportfahrzeuge, ist deutlich geringer als bei einer Reihe von anderen Übertragungswegen – wie etwa dem Transport lebender Hausschweine oder der Nicht-Unterbindung des Kontakts zwischen Wild- und Hausschweinen.  Zu diesem Ergebnis kommt die Europäische Behörde für (EFSA) im Bericht zur Untersuchung verschiedener ASP Übertragungsrisiken.

Strikte Einhaltung der Verfahren empfohlen

Gleichzeitig räumt die Behörde in Parma aber ein, dass ein gewisses Risiko nicht vollständig ausgeschlossen werden könne. Zur Bewertung der Übertragungsgefahren habe man ein Modell entwickelt, um das Risiko der verschiedenen Übertragungswege einstufen zu können. Dabei hat sie sich schwerpunktmässig auf Erkenntnisse aus einer Literaturrecherche sowie einer öffentlichen Konsultation gestützt.

Insgesamt wird das Übertragungsrisiko durch Mischfuttermittel wie Maische, Pellets, Futtermittelzusatzstoffe und kontaminierte Fahrzeuge von den Experten am höchsten eingestuft. Jedoch stellten Transportfahrzeuge relativ gesehen ein niedrigeres Risiko dar als Mischfutter oder Einstreumaterialien.

Zudem sei die Wahrscheinlichkeit, dass Transportfahrzeuge aus betroffenen ASP Gebieten ohne vorherige Desinfektion in nicht betroffene Gebiete gelangten, vergleichsweise niedrig. Um das Risiko der Einschleppung des Virus durch Futtermittel, Einstreu und Transportfahrzeuge in Schweinehaltungsbetriebe zu verringern,
empfiehlt die EU-Behörde in ihrem wissenschaftlichen Gutachten die strikte Einhaltung der einschlägigen Dekontaminierungs- und Lagerverfahren für alle Erzeugnisse, die aus von der ASP betroffenen Gebieten in nicht betroffene Gebiete verbracht werden. 

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Quelle: schweizerbauer.ch