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DK: Kauf von Höfen durch Ausländer soll begrenzt werden

  • Nach Angaben des Ministeriums befinden sich derzeit etwa 2,5 % der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche in ausländischem Besitz. – Bo Kamstrup

Die dänische Regierung will den Einfluss ausländischer Akteure auf dem landwirtschaftlichen Bodenmarkt einhegen. Das Agrarressort kündigte vor kurzem die Einrichtung einer interministeriellen Arbeitsgruppe an, die Möglichkeiten zur Begrenzung ausländischer Akquisitionen von dänischen Agrarbetrieben und -immobilien ausloten soll. 

Hintergrund ist nach Darstellung des Ministeriums insbesondere der anstehende Generationswechsel in
den heimischen Unternehmen. Es sei damit zu rechnen, dass bis 2030 rund jeder zehnte Besitzer der gut 33’000 Agrarbetriebe im Land sein Unternehmen altersbedingt abgeben werde.

Um hier einen übermässigen Eigentumswechsel in ausländische Hände zu vermeiden, müssten womöglich Immobiliengeschäfte, die von ausserhalb Dänemarks finanziert würden, auf die eine oder andere Art begrenzt werden, so das Agrarressort. Nach Angaben des Ministeriums befinden sich derzeit etwa 2,5 % der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche in ausländischem Besitz, davon machten Eigentümer aus Drittstaaten 20 % aus.

Rasmus Prehn stellte in diesem Zusammenhang klar, dass ausländisches Engagement am dänischen Agrarbodenmarkt nicht in jedem Fall schlecht oder unerwünscht sei. Auch mache externes Kapital bislang einen überschaubaren Anteil aus. Die Regierung wolle jedoch frühzeitig möglichen Fehlentwicklungen vorbeugen und die dafür notwendigen Instrumente entwickeln, erklärte Prehn.

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Quelle: schweizerbauer.ch