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DK: Aufforstung und Vernässung

  • Das Programm ist Teil der dänischen Klimaschutzinitiative, die bis 2030 eine Reduzierung der lichen Treibhausgasemissionen um 70 % zum Stand von 1990 vorsieht. – Karsten Bergmann

Dänemark macht beim Klimaschutz in der Nägel mit Köpfen. Die Regierung will mit Renaturierung und Aufforstung die lichen Treibhausgasemissionen massiv verringern.

Das Kopenhagener Umweltministerium hat bereits Ende Dezember den Startschuss für ein Förderprogramm zur Stilllegung von Moorböden gegeben. Geplant ist in einer ersten Stufe die Wiedervernässung von rund 4’300 ha Grünland.

Vollständig aus der Produktion

Das Programm ist Teil der dänischen Klimaschutzinitiative, die bis 2030 eine Reduzierung der lichen Treibhausgasemissionen um 70 % zum Stand von 1990 vorsieht. Die Teilnahme an dem Vorhaben ist freiwillig. Landwirte und Grundstücksbesitzer, die ihre Flächen zur Verfügung stellen, erhalten laut Angaben des Agrarressorts eine Entschädigung aus einem umgerechnet etwa 81 Mio. Euro (87,7 Mio. Fr.) umfassenden Fördertopf.

Auf Wunsch von aktiven Landwirten soll im Einzelfall auch ein Flächentausch möglich sein. Im Rahmen der Renaturierung werden die ehemals meliorierten Flächen vollständig aus der Produktion genommen und der Wasserstand auf das ursprüngliche Niveau erhöht. Von der daraus resultierenden Moorneubildung verspricht sich das Ressort die Emissionsvermeidung von etwa 65’000 t an CO2-Äkquivalent.

Aufforstung

Ein weiteres Klima- und Umweltschutzprojekt der dänischen Regierung stösst derweil nach Darstellung des sministeriums auf reges Interesse. Es verzeichnete für das Programm zur Neuanlage von Wäldern im Jahr 2020 insgesamt 479 und damit fast doppelt so viele Anträge wie im Jahr zuvor.

Sofern die geplanten Pflanzungen vollständig umgesetzt seien, wachse der dänische Waldbestand um rund 2’300 ha, bilanzierte das Ministerium.

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Quelle: schweizerbauer.ch