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CO2-Gesetz: Immer mehr Unternehmen dafür

  • Das Kohlen­stoff­dioxid ist farblos, gut in Wasser löslich, nicht brennbar, geruch­los und ungiftig. CO2 macht mit nur etwa 0,038 Prozent einen geringen Teil der Luft aus. Es hat als Treib­haus­ eine ent­scheidende Rolle: CO2 absorbiert einen Teil der von der Erde in das Welt­all abgegebenen Wärme und strahlt diese zurück auf die Erde. – Gerd Altmann

Immer mehr Unternehmen unterstützen laut einer Meldung vom «SonntagsBlick» das CO2-Gesetz. Sie schlössen sich damit Verbänden wie Economiesuisse, der erische Bankiervereinigung und dem erischen Baumeisterverband an. 

Die Zeitung schreibt, Swiss Re, Ikea, Siemens, Helvetia, Mobiliar, BASF, PwC und die Ammann Group befürworteten die Klima-Vorlage. Auch Pharmariese Novartis unterstütze das Gesetz.

Mehr Lohn für Nestlé-Chef

Novartis-Verwaltungsratspräsident Jörg Reinhardt sagte gegenüber dem Blatt: «Das Gesetz ist ein Kompromiss, der von Unternehmen aller Grössenordnungen umsetzbar sein sollte.» Die «SonntagsZeitung» berichtet zudem, dass der Klimaschutz künftig den Lohn von Nestlé-Chef Mark Schneider auswirkt.

Das Blatt beruft sich dabei auf den neuesten Vergütungsbericht. Demnach werden ab dem Jahr 2021 für die Berechnung des kurzfristigen Bonus neu Umwelt- und soziale Kriterien angewendet. Details werde Nestlé im Laufe des Jahres bekanntgeben, sagte ein Konzernsprecher zur «SonntagsZeitung».

Ikea will bis 2030 klimapositiv sein

Auch Ikea steht hinter dem Gesetz. Das Unternehmen will bis 2030 klimapositiv sein. Ikea will den Ausstoss von CO2 drastisch reduzieren. «Wir steigern unsere Ef­fizienz und bieten mehr pflanzenbasierte an. Aber wir entziehen der Atmosphäre auch CO2 und speichern es im Boden und in Produkten», sagt Ikea-Chefin Jes­sica Anderen zum «SonntagsBlick».

In 30 Jahren will die eine ausgeglichene Klimabilanz erreichen. Schon 2030 sollen es 50 Prozent weniger Treibhaus­e sein. So will es das neue CO2-­Gesetz, das im Juni an die Urne kommt.

Referendum mit 110’000 Unterschriften

Das vom Parlament verabschiedete Gesetz enthält Massnahmen etwa im Flugverkehr, für Unternehmen bei Industriemissionen und bei Gebäudesanierungen. Die CO2-Grenzwerte für Fahrzeuge werden verschärft und Abgaben auf Benzin und Heizöl erhöht.

Vertreter eines überparteilichen Wirtschaftskomitees gegen das CO2-Gesetz haben im Dezember 2020 in Bern über 110’000 Unterschriften bei der Bundeskanzlei eingereicht. Notwendig gewesen wären 50’000 Unterschriften. Laut den Gegnern greift das Gesetz derart stark in die er Energiepolitik ein, dass es unumgänglich sei, der Stimmbevölkerung das letzte Wort zu geben. Das Gesetz führe lediglich zu mehr Bürokratie, mehr Verboten und neuen Steuern und Abgaben, argumentieren sie.

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Quelle: erbauer.ch