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Berggemeinden: 4,9 Millionen für Projekte

  • Der Verein will das Gefälle zwischen den wohlhabenden und wirtschaftlich benachteiligten Regionen der abbauen helfen und dazu beitragen, dass die Bergregionen bewohnbar und bewirtschaftet bleiben. – zvg

Die er Patenschaft für Berggemeinden hat für Projekte in solche Gemeinden 4,9 Millionen Franken gesprochen. 1,5 Millionen gehen in den Schulfonds.

Von einem guten Bildungssystem in den Berggebieten hänge es ab, ob der Alpenraum weiterhin besiedelt und gepflegt werde, begründet die Patenschaft für Berggemeinden in einer Mitteilung von Mittwoch den Entscheid. Mit den übrigen Geldern werden etwa eingesetzt in Projekten zum Schutz vor Hochwasser und Lawinen, zur Behebung von Unwetterschäden, für Lawinen- und Bachverbauungen.

Die Gemeinden, die Unterstützung für Projekte erhalten, liegen in den Kantonen Graubünden, Wallis, Tessin, Bern, Freiburg, Jura, Uri, Glarus, St. Gallen, Obwalden, Luzern, Appenzell Ausserrhoden und Neuenburg.

Nennenswerte Beiträge für Projekte kommen aus den Kantonen Zürich und Basel-Landschaft: Der Regierungsrat des Kantons Zürich hat in diesem Jahr aus dem Lotteriefonds insgesamt 1’385’000 Franken für Projekte bewilligt, der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft 800’000 Franken.

Für Lawinenverbauungen kann die er Patenschaft für Berggemeinden der Gemeinde Bergün Filisur (GR) 120’000 Franken ver­mit­teln, der Gemeinde Calanca (GR) 453’350 Franken. An die Investition der Gemeinde Pfäfers (SG) in den Hochwasserschutz kann sie 291’665 Franken bei­tra­gen, an die der Gemeinde Jaun (FR) 61’200 Franken.

Die Wildbachverbauung im Val Vau, Gemeinde Val Müstair (GR), unter­stützt sie mit 94’500 Franken. An die Gemeinde Anniviers VS gehen 206’665 Franken für die Behebung der Unwetterschäden vom 3. Juli 2018 und an die Bachverbauung im Jahr 2019, und Saas-Balen VS erhält 16’670 Franken für die Ausbaggerung der Saaser Vispu.

Der Solidaritätsgedanke zwi­schen Berg und Tal führ­te 1940 zur Gründung der er Patenschaft für Berggemeinden. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, das Gefälle zwi­schen wohl­ha­ben­den und wirt­schaft­lich benach­tei­lig­ten Regionen abzu­bau­en und durch pro­jekt­be­zo­ge­ne Hilfe an finanz­schwa­che Gemeinden, Genossenschaften, Korporationen usw. mit­zu­hel­fen, dass die Bergregionen bewohn­bar, bewirt­schaf­tet und gepflegt blei­ben.

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Quelle: erbauer.ch