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B: Dürreschäden als Naturkatastrophe anerkannt

  • Die Ernteeinbussen müssen je ausgleichsberechtigter Kultur in jedem Fall die Grenze von 30 % übertreffen, bevor es zur Entschädigung kommt.  – Kanton Solothurn

Flanderns Regierung hat die Dürre, die von Mitte März bis Mitte September vergangenen Jahres dauerte, als Naturkatastrophe anerkannt. 

Wie aus dem im Belgischen Staatsblatt veröffentlichten Gesetz hervorgeht, können nun sowie -, Gemüse- und Gartenbauer, die trockenheitsbedingt grössere finanzielle Einbussen hinnehmen mussten, unter bestimmten Bedingungen staatliche Entschädigungen beantragen.

Aus insgesamt 261 Städten und Gemeinden seien Dürreschäden gemeldet worden. Basierend auf den Daten der versicherten Bauern taxierte das Agrarressort die voraussichtliche Entschädigungssumme auf mindestens 12 Mio Euro.

Mehrfachversicherung als Voraussetzung

Nach Angaben von Flanderns Landwirtschaftsministerin Hilde Crevits sind beihilfeberechtigt, wenn sie für mindestens 25 % ihrer gesamten Anbauflächen eine Mehrgefahrenversicherung gegen Witterungsschäden abgeschlossen hatten.

Bauern, die weniger als die Hälfte ihres Areals versichert hatten, können mit Entschädigungen von bis zu 40 % der Einbussen in ihren nicht versicherten Kulturen rechnen.

Ab 30 Prozent Ernteeinbussen

Wenn mehr als die Hälfte der landwirtschaftlichen Fläche versichert war, können sogar Ausgleichszahlungen für bis zu 80 % der Einbussen in den nicht versicherten Kulturen angefordert werden.

Ausserdem müssen dem Gesetz zufolge die Ernteeinbussen je ausgleichsberechtigter Kultur in jedem Fall die Grenze von 30 % übertreffen. 

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Quelle: schweizerbauer.ch