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Agrarminister wegen Dürrefolgen entlassen

  • Eine aussergewöhnliche Trockenheit hat die in Kasachstan stark getroffen. – pixabay

Kasachstans Staatspräsident Kassym-Schomart Tokajew hat sminister Saparkhan Omarow aus
seinem Amt entlassen. 

Als Grund gab der Präsident vergangene Woche an, dass Omarow nicht ausreichend Massnahmen ergriffen
habe, um die Auswirkungen der Dürre abzumildern, von der Landwirte in mehreren Regionen Kasachstans betroffen seien.

Eine aussergewöhnliche Trockenheit hat die in den Regionen Mangystau, Kysylorda, Schambyl, Almaty und Akmola schwer getroffen. Der dortige Mangel an Wasser und Raufutter hatte massive Viehverluste zur Folge. In den Regionen Mangystau und Kyzylorda sollen mehr als 80 % der Rinder ihre Kälber verloren haben.

Unklar ist, wie stark die Weizenernte betroffen ist. Die Vorhersagen weichen voneinander ab. Laut aktueller Prognose des sministeriums wird die Produktion mit 13,9 Mio. t im Vergleich zu 2020 nur um etwa 3% kleiner ausfallen. Nach Angaben des Verbandes der Ackerbauern dürften in diesem Jahr aber lediglich 9 Mio. t bis 9,5 Mio. t Weichweizen gedroschen werden.

Die Unternehmensberatung APK-Inform rechnet mit einer gesamten Weizenernte von 12,7 Mio. t, was einem Rückgang um 11 % im Vergleich zum Vorjahr entsprechen würde. Das deckt sich in etwa mit den Angaben des Internationalen Getreiderats (IGC), der das Aufkommen auf 12,5 Mio. t veranschlagt, verglichen mit 14,3 Mio. t im Vorjahr. Der Nationale hydrometeorologische Dienst Kasachstans (Kazhydromet) geht derweil von Ertragseinbussen in Höhe von 20 % bis 30 % in diesem Jahr aus.

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Quelle: schweizerbauer.ch