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A: Eierproduzenten in Alarmstimmung

  • Die österreichischen Konsumentinnen und Konsumenten seien bereit, einen nachvollziehbaren Mehrpreis für ein hochwertiges regionales zu bezahlen und damit Familienbetriebe in Österreich am Leben zu erhalten. – zvg

Die österreichischen Eierproduzenten haben noch immer mit den Folgen der COVID-Pandemie zu kämpfen, zudem bedrohen die seit Monaten steigenden Futterpreise zunehmend die Existenzen der bäuerlichen Familienbetriebe. Die Produzentenpreise hingegen sind jahrelang gleich geblieben.

«Die österreichischen Eierproduzenten setzen auf , Regionalität und Nachhaltigkeit. Die Corona-Krise machte auch den Eiererzeugern schwer zu schaffen, trotzdem war in jeder Situation die Versorgungssicherheit in unserem Land gegeben. Nun wird aber seit Monaten die Existenzgrundlage der Legehennenhalter durch die steigenden Futterpreise gefährdet – dies betrifft vor allem die klimafreundliche und gentechnikfreie europäische Sojabohne. Jetzt sind Solidarität und Fairness des Handels gefragt: Lassen wir die , die hinter dem Österreichpaket stehen, nicht im Stich», appellieren die Österreichische Frischeier Erzeugergemeinschaft (EZG Frischei) und die Zentrale Arbeitsgemeinschaft der österreichischen Geflügelwirtschaft (ZAG) anlässlich des bevorstehenden Welteitages an den Handel und an die Konsumenten.

 Eine adäquate Anhebung der Produzentenpreise sei dringend notwendig, um auch in Zukunft das gentechnikfrei und klimafreundlich erzeugte österreichische Frühstücksei geniessen zu können, mahnen die beiden Organisationen.

«Die gentechnikfreie Fütterung der Hennen, und hier vor allem europäisches Soja aus dem Donauraum, macht die österreichische Eiproduktion zur klimafreundlichsten Europas. Doch die Preisdifferenz zwischen gentechnisch verändertem und gentechnikfreiem Soja steigt seit vielen Jahren stark an. Aber statt den n diese Preisdifferenz auch abzugelten, wurden im Handel vermehrt Eier zu Aktionspreisen angeboten. Preisverfall statt Wertschätzung – so sieht eine faire Partnerschaft nicht aus», kritisiert ZAG-Obmann Franz Karlhuber.

 Die österreichischen Konsumentinnen und Konsumenten seien bereit, einen nachvollziehbaren Mehrpreis für ein hochwertiges regionales zu bezahlen und damit Familienbetriebe in Österreich am Leben zu erhalten.

Karlhuber richtet eine klare Botschaft an den Handel: „Es ist für uns selbstverständlich, dass die Eierproduzenten die Versorgung mit hochwertigen n sichern. Genauso selbstverständlich muss eine faire Abgeltung aller Kostenfaktoren sein, denn das ‚Österreichpaket für Tierschutz, Nachhaltigkeit, Regionalität und Sicherheit‘ gibt es nicht zum Nulltarif.“

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Quelle: schweizerbauer.ch