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Verstrahlte Wildschweine

  • Bereits 2001 testete das Bundesamt für Gesundheit Wildschweine auf erhöhte Radioaktivität. – Lars Nissen

Erstmals wurden Bündner Wildschweine auf Radioaktivität untersucht. Bei 7 der 18 im Misox und im Calancatal geschossenen Tieren wurde der Grenzwert von radioaktivem Cäsium im Fleisch überschritten.

 Der Grund für die radioaktive Belastung der Wildschweine geht auf die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl im Jahr 1986 zurück. Radioaktive Teile wurden mit dem Wind bis über die getragen und gelangte mit dem Regen in die Böden. Besonders Pilze sind noch heute mit radioaktivem Cäsium belastet.

So auch Hirschtrüffel, welche von Wildschweinen gerne gefressen werden. Auf diesem Weg gelangt das Cäsium in das Fleisch der Tiere. Bereits 2001 testete das Bundesamt für Gesundheit Wildschweine auf erhöhte Radioaktivität. Damals wurden die Grenzwerte jedoch nur vereinzelt überschritten. Das Fleisch verstrahlter Tiere wird entsorgt. 

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Quelle: erbauer.ch