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Erster Fall von Afrikanischer Schweinepest bei einem Wildschwein in Deutschland

Bei einem in Brandenburg nahe der deutsch-polnischen Grenze tot aufgefundenen Wild wurde das Virus der Afrikanischen epest () nachgewiesen. Das Landeslabor -Brandenburg wies spezifische Genomsequenzen des -Virus in den vor Ort entnommenen Proben nach. Das Nationale Referenzlabor für des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) auf der Insel Riems bestätigte den Befund am 10.09.2020. Es handelt sich um den ersten Fall von . Beprobt wurden aufgefundene Knochen des weitgehend verwesten Kadavers. Es ist also davon auszugehen, dass der Eintrag bereits vor einigen Wochen stattgefunden hat. Das Landeskrisenzentrum sowie die lokalen Krisenstäbe der Landkreise Oder-Spree und Spree-Neiße seien aktiviert worden. Die Fundstelle selbst sei zunächst gesichert und desinfiziert worden. Weiterhin werde ein vorläufiges gefährdetes Gebiet mit einem Radius von mind. 15 Kilometern ausgewiesen. Dies ragt in beide Landkreise sowie nach hinein.

Innerhalb des 15-Kilometer-Radius gelten folgende örtliche Maßnahmen:

  • striktes Jagdverbot für alle Wildarten
  • Organisation der Fallwildsuche 
  • Überprüfung der ehaltenden Betriebe
  • forst- und landwirtschaftliche Maßnahmen werden eventuell untersagt
  • Jäger, die zusätzlich ehalter sind, werden ermittelt
  • Jäger, die sich in letzter Zeit schon stark eingebracht haben, sollen weiter informiert werden
  • Es dürfen keine e und kein efleisch aus dem gefährdeten Gebiet verbracht werden.

Im vorläufig gefährdeten Gebiet wird eine Kernzone von mind. drei Kilometern eingerichtet. Diese soll eingezäunt und ein Betretungsverbot verhängt werden, so der Landestierarzt Dr. Stephan Nickisch.

Alle Informationen zur , Empfehlungen und Handlungshinweise finden Sie auf der FLI-Webseite unter > Tierseuchengeschehen > : www.fli.de/de/aktuelles/tierseuchengeschehen/afrikanische-epest.

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Quelle: Bundesverband Rind und e.V.