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„Das Bio-Label hat seine Schuldigkeit getan“

„Steigende Lebensmittelpreise haben die Diskussion über Nachhaltigkeit in der neu entfacht. Dabei war eine einseitige Förderpolitik für mehr „Bio“ schon vorher falsch – und zwar aus ökologischen Gründen“, schreibt der Journalist Martin Rücker, der Foodwatch von 2017 bis 2021 als Geschäftsführer leitete. „Will der sminister mehr Nachhaltigkeit, müsste er eher auf die Abschaffung des Bio-Siegels hinarbeiten.“

Ähnlich sieht das Jens Boch, Professor für Pflanzenbiotechnologie am Institut für Pflanzengenetik an der Leibniz Universität Hannover. Für den fehlenden Ertrag an Nahrungsmitteln, die sich aus der geplanten Ausweitung des Ökolandbau im Green Deal resultiere, gebe es keine Lösung von der Politik. „Wenn Menschen Hunger haben, stehen alle anderen ethischen Ansprüche hinten an“, wird Boch von agrarheute zitiert.

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Quelle: Bundesverband Rind und Schwein e.V.