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BMEL: 300 Millionen Euro für mehr Tierwohl in den Ställen

Die Bundesministerin für Ernährung und , Julia Klöckner, treibt den Umbau der Tierhaltung voran. Mehr Platz im Stall, mehr Auslauf, Tageslicht und Frischluft – das kostet Geld, dafür brauchen die Tierhalter einen verlässlichen Finanzierungspfad. Die Bundesministerin hatte daher die so genannte Borchert-Kommission eingesetzt. Diese hat weitere Schritte im Auftrag des Ministeriums erarbeitet, wann welche Tierwohlstandards erreicht werden sollen und berechnet, wieviel ein Mehr an Tierwohl kostet. Die Empfehlungen der Kommission werden sowohl vom Bundestag als auch von den Ländern breit unterstützt. Der Umbau startet aber bereits jetzt: Bundesministerin Julia Klöckner hat erreicht, dass im Konjunkturprogramm der Bundesregierung für 2020 und 2021 insgesamt 300 Millionen Euro für den Umbau von Ställen zur Verfügung stehen, so dass mehr Tierwohl umgesetzt werden kann. Die Umsetzung erfolgt durch ein Bundesprogramm, für das die Bundesministerin nun die Förderrichtlinie vorlegt. Ab heute können die sauenhaltenden Betriebe in Deutschland einen Förderantrag für die Umsetzung der neuen Anforderungen an die Sauenhaltung stellen.

Die Förderrichtlinie wird am 16. September 2020 im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Anträge können bis zum 15. März 2021 bei der zum BMEL gehörenden Bundesanstalt für und Ernährung (BLE) unter www.ble.de/stallumbau gestellt werden. Weitere Details zur Antragstellung sind unter www.ble.de/stallumbau veröffentlicht. Auskunft erteilt die BLE außerdem unter der Rufnummer 0228/6845-2755 sowie per E-Mail an stallumbau@ble.de.   

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Quelle: Bundesverband Rind und Schwein e.V.