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Ausstieg aus Ferkelkastration ist Gemeinschaftsaufgabe

„Wir Tierhalter sind die Ersten, die auf das Kastrieren der Ferkel verzichten wollen“, sagt Enno Garbade. Und der Sauenhalter aus Bramstedt im Landkreis Cuxhaven fügt das große Aber an: „Der Lebensmitteleinzelhandel, unsere Vermarktungsunternehmen und die müssen mitziehen“. Die Bauernverbände im Nordwesten Deutschlands, darunter das Landvolk Niedersachsen, haben ihre daher aufgefordert, erste Erfahrungen mit der Ebermast und einer Impfung gegen den zu sammeln. Denn der unangenehme Geruch, der bei einigen männlichen Tieren beim Zubereiten des Fleisches entstehen kann, ist überhaupt der Grund für die Kastration der männlichen Tiere. Mit einer Impfung kann dieser Geruchsentwicklung vorgebeugt werden. Das soll das Projekt mit mindestens 100.000 geimpften Ebern praxistauglich untermauern. Die an dem Projekt beteiligten Tierhalter werden von dem Produzenten des Impfstoffes unterstützt und beraten, damit den Abnehmern Schlachte in optimaler Qualität angeboten werden. Damit soll der Weg für die Ebermast mit einer begleitenden Impfung geebnet werden, die wollen zudem Erfahrung mit diesem neuen Mastverfahren sammeln. Es gilt als einer von drei Wegen, um auf die betäubungslose Kastration der Ferkel zu verzichten. Allerdings türmen sich zurzeit noch einige Schwierigkeiten auf.

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Quelle: Bundesverband Rind und e.V.