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Farmer blicken optimistischer in die Zukunft

  • Die positive Stimmung der neuseeländischen Landwirte fusst laut Rabobank vor allem auf guten Preisaussichten. – Eveline Dudda

Die Stimmung unter den Landwirten in Neuseeland ist zur Jahresmitte zuversichtlicher geworden. Das geht aus der Juniausgabe des vierteljährlichen Konjunkturbarometers der neuseeländischen Rabobank hervor.

32 % der Befragten rechnen in den kommenden zwölf Monaten mit einem Aufschwung im Agrarsektor, in Quartal zuvor waren es nur 29 % gewesen. Ebenfalls ein Drittel erwartet, dass es mit dem eigenen Betrieb aufwärts geht, und nur 16 % erwarten das Gegenteil. Rund die Hälfte der Umfrageteilnehmer denkt, dass
es keine wesentlichen Änderungen geben wird.

Diese insbesondere im Vorjahresvergleich sehr viel optimistischere Einschätzung der Zukunft fusste laut Rabobank vor allem auf den guten Preisaussichten für Neuseelands wichtigste landwirtschaftliche Produkte. «Seit der letzten Umfrage im März haben die Milchbauern von der anhaltend starken chinesischen Nachfrage nach Milchimporten profitiert, was dazu beigetragen hat, die Preise auf hohem Niveau zu halten», erläuterte Rabobank-Geschäftsführer
Todd Charteris.

Auch die Aussichten für die hätten sich aufgrund der geringeren Konkurrenz aus Australien verbessert. Zudem seien die Erlösmöglichkeiten für neuseeländische Gartenbauprodukte wegen der robusten
Nachfrage aus Übersee stark geblieben, das gelte insbesondere für Kiwis. Allerdings gab es auf Seiten der Landwirte auch Bedenken bezüglich der Auswirkungen der Regierungspolitik und des Arbeitskräftemangels. Unter den knapp 20 % pessimistisch gestimmten Farmern gaben 82 % die Regierungspolitik als Hauptgrund ihrer Besorgnis an. Dazu zählen die kürzlich voneiner Kommission vorgelegten Empfehlungen zur Minderung der Treibhausgasemissionen.

Rund die Hälfte der «besorgten Landwirte» nannte den Arbeitskräftemangel als Grund, wobei der Anteil unter den Gartenbaubetrieben mit 64 % am höchsten lag. Bei den Investitionsabsichten gaben 24 % der Farmer an, dafür in den nächsten zwölf Monaten mehr Geld in die Hand zu nehmen; 13 % wollen weniger investieren. Damit hat sich die Investitionsneigung gegenüber der Erhebung von März nur geringfügig um einen Prozentpunkt abgeschwächt. Dies lag laut Charteris an der etwas geringeren Investitionsneigung bei Milchvieh- und Gartenbaubetrieben, während Schaf- und Rinderhalter tendenziell Mehrausgaben tätigen wollen.

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Quelle: schweizerbauer.ch