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Deutliche Unterdeckung beim Milchpreis

„Die europäischen Milchmärkte haben sich nach dem Corona-Schock erholt. Allerdings sinken nun auch wieder die Abverkäufe im LEH auf das normale Maß,“ berichtete der Milchindustrieverband Ende Juni 2020. Doch wo stehen die e? Laut dem European Milk Board (EMB) auf jeden Fall zu niedrig: „Den Erzeugern fehlen rund 14 Cent!“ Im Auftrag des EMB und der MEG Milch Board berechnet das Büro für Agrarsoziologie (BAL) seit 2012 die Milcherzeugungskosten flächendeckend in Deutschland. Dazu werden Daten des Statistischen Bundesamts (Destatis) und des Informationsnetzes Landwirtschaftlicher Buchführungen der EU (INLB) herangezogen. Nach den Berechnungen vom April 2020 ist in Deutschland eine deutliche Spanne zwischen den Produktionskosten und dem Auszahlungspreis erkennbar. Demnach lagen die Milcherzeugungskosten in der Milchviehhaltung im April 2020 bei 46,76 ct/kg. Mit 32,68 ct/kg lag der durchschnittliche Auszahlungspreis zu dieser Zeit um 14,08 ct/kg niedriger.

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Quelle: Bundesverband Rind und Schwein e.V.