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«Wir sind unterwegs»

  • Der Bericht «Strategie Tierzucht 2030» konzentriert sich nicht nur auf die Milchvieh- oder Schweinezucht, sondern setzt sich unter anderem auch mit der Equiden- oder Bienenzucht auseinander. – Agrarfoto

Mit der 2018 erschienen «Strategie Tierzucht 2030» des Bundesamts für wurden die Ziele für die mittel- bis langfristige Sicherung der Schweizer Tierzucht gesteckt. Die Umsetzung läuft und sei auf gutem Weg.

Die «Strategie Tierzucht 2030» des Bundesamts für (BLW) soll Verbesserungen in der Zucht stärken und fördern, um standortangepasste, ressourceneffiziente und gesunde Nutztiere hervorzubringen. Die kontinuierlichen Entwicklungen in der Land- und Ernährungswirtschaft sowie in deren vor- und nachgelagerten Sektoren veranlassten das BLW, die strategischen Stossrichtungen des staatlichen Engagements in der Tierzucht zu überprüfen, erklärt Jonathan Fisch vom BLW.

Bereits gebe es erste messbare Erfolge: So soll beispielsweise eine Prämie für erhaltenswerte Schweizer Rassen, die in der «Strategie Tierzucht 2030» angeregt und vom Bundesrat in der Botschaft zur Weiterentwicklung der AP22+ vorgeschlagen worden ist, mit dem Verordnungspaket 2022 in Umsetzung der Motion «Erhaltung einheimischer Nutztierrassen» von Mitte-Fraktions-Ständerat Beat Rieder eingeführt werden. Gleichzeitig habe die Tierzuchtstrategie aber auch mit Verschleppungen zu kämpfen: Mit der Sistierung der AP22+ werde ein Grossteil der geplanten Anpassungen des Tierzuchtfördersystems verzögert, sagt Jonathan Fisch.

Man sei aber unterwegs, ergänzt Adrian Schütz, stellvertretender Geschäftsführer des Verbands der Schweizerischen Schweinezucht- und Schweineproduzenten Suisseporcs. Schliesslich würde die Umsetzung von den Schweinehaltern und den vor- und nachgelagerten Stufen der Ernährungswirtschaft an den Ergebnissen gemessen. Auch der Schweizer Schweinezucht sei es ein Anliegen, dass die gute Situation und die Errungenschaften der eigenständigen Zucht unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeit, Gesellschaft, Effizienz, Tierwohl, Tiergesundheit, Konkurrenzfähigkeit und Produktequalität in Zukunft fortgeführt und weiterentwickelt werden könne.

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Quelle: schweizerbauer.ch