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Welcher US-Präsident für die Schweiz besser ist

  • Die stehen vor einer wichtigen Entscheidung. – tammon
  • Bleibt Donald Präsident? – Gerd Altmann
  • Oder schafft Herausforderer Joe Biden die Wahl ins Weisse Haus? – Gage Skidmore, CC BY-SA 2.0

Joe Biden oder Donald : Am morgigen Dienstag entscheiden die Amerikaner darüber, wer ihr Land für die nächsten vier Jahre regieren wird. Egal, wie man es dreht und wendet: Die Entscheidungen der US-Politik haben einen grossen Einfluss auf die und ihre Unternehmen.

Doch welcher Präsident wäre besser für die er Wirtschaft? Und wann konkretisiert sich das vom Bundesrat angestrebte Freihandels mit den ?

Unter Biden WTO wieder gestärkt

Für die wäre ein Präsident Biden wirtschaftlich gesehen wohl besser, sagte die SGKB-Anlageexpertin Caroline Hilb im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AWP.

Denn im Gegensatz zu verfolge Biden beim Handel eher einen multilateralen Ansatz und keinen bilateralen. Daher würde wohl die Welthandelsorganisation WTO unter Biden wieder gestärkt, wovon die profitieren könnte.

wiederum könnte im Falle eines Erfolgs seine aggressive Handelspolitik von auf Europa ausweiten. «Die exportorientierte er Wirtschaft ist dafür vor allem im aktuell geschwächten Konjunkturumfeld sehr anfällig», sagte Hilb.

«müssen» aus Coronakrise herausfinden

Der nächste US-Präsident steht aber vor allem vor der Herausforderung, die von der Corona-Pandemie geschüttelte Wirtschaft auf die Beine zu bringen. Für Jan Atteslander vom Wirtschaftsverband Economiesuisse ist darum die zentrale Frage nicht die nach dem nächsten Präsidenten, sondern wie schnell die aus der aktuellen Coronakrise herausfinden kann.

«Der Einfluss der US-Wirtschaft auf die ist sehr gross, den Einbruch des Bruttoinlandsproduktes in den spüren wir als Exportnation auch hier», sagte der Economiesuisse-Experte im Gespräch mit AWP.
Sowohl Biden als auch würden versuchen, mit einer expansiven Fiskalpolitik für wirtschaftlichen Schwung zu sorgen, heisst es in einer Analyse der DZ . Das bedeutet in beiden Fällen tiefe Zinsen für eine lange Zeit. Doch Biden und unterscheiden sich in ihrer Herangehensweise, wie die US-Wirtschaft auf die Beine kommen soll: stehe für Steuersenkungen, Biden für hohe Staatsausgaben.

im Fokus

Welche Massnahmen der künftige US-Präsident umsetzen kann, hängt aber insbesondere auch vom Resultat der parallel stattfindenden Kongresswahl ab. Denn nur mit der Rückendeckung beider Kammern im Kongress sind grössere Reformen umsetzbar.

Als wahrscheinlichsten Wahlausgang erachtet die CS-Ökonomin Nannette Hechler-Fayd’herbe einen Präsidenten Biden mit einem «geteilten» Kongress. Also mit einer Mehrheit der Demokraten im Repräsentantenhaus und einer republikanischen Mehrheit im Senat.

Eine Fortsetzung der Blockadepolitik in Washington zeichnet sich also ab und Biden müsste wie sein Vorgänger stark auf Präsidialverordnungen zurückgreifen. In einer Sache aber wird sich laut Atteslander nichts ändern: Biden wie haben den Handelskonflikt mit im Fokus. Und beide werden wohl die harte US-Linie gegen fortsetzen.

Freihandels als Ziel

Und weil sich der Handelsbeauftragte im Kabinett , Robert Lighthizer, zuletzt stark auf die Beziehung zu konzentriert hat, ist es noch nicht zu einem Freihandels zwischen der und den gekommen.

Dies zumindest denkt der frühere US-Botschafter in der , Donald Beyer. «Die ist wahrscheinlich nicht unter den ersten fünf auf der Prioritätenliste – vielleicht ist sie Nummer acht», sagte er vor einigen Wochen in einem Interview mit der «Handelszeitung».

Die Eidgenossenschaft bemüht sich schon länger um ein solches . Gerade den hiesigen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) fehle ein solches , sagte Economiesuisse-Vertreter Atteslander zu AWP.

Pharmafirmen im Fokus

Je nach Präsident werden aber nach Auffassung der SGKB-Expertin Hilb unterschiedliche Sektoren in der stärker von einem – vielleicht zukünftigen – Handels profitieren. Gleichzeitig stellt sie fest: «So oder so werden von der US-Seite her bei einem allfälligen Handels aber die Pharmafirmen im Fokus sein».

Die Gefahr einer US-Gesundheitsreform mit möglicherweise negativen Auswirkungen auch für die er Pharmagiganten Roche und Novartis werden vor allem im Falle eines demokratischen Präsidenten gesehen. Bereits bei den Wahlen vor vier Jahren war die damalige Kandidatin der Demokraten, Hillary Clinton, mit Plänen zur Bekämpfung von hohen Medikamentenpreisen in den Wahlkampf gezogen.

Auf die Neuigkeit, dass US-Präsident bei US-Wettbüros in Führung ging, hatten die Aktien von Roche und Novartis Ende September denn auch prompt mit Kursgewinnen reagiert.

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Quelle: erbauer.ch