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Vogelgrippe bei Konstanz – Bund warnt

  • «Kontakt zwischen Hausgeflügel und Wildvögeln muss verhindert werden», schreibt das BLV – Heinz Röthlisberger

Nach mehreren Fällen in Süddeutschland wurde in Konstanz bei einem Schwan die Vogelgrippe (HPAIV) nachgewiesen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Vogelgrippe auch in die kommt, ist hoch, warnt das Bundesamt für und Veterinärwesen (BLV)

In den vergangenen Wochen wurden in Polen und Deutschland mehrere Fälle von Vogelgrippe gemeldet. Tausende Tiere wurde gekeult. Die Krankheit «wanderte» immer mehr gegen Süden. So wurden Fälle in Süddeutschland nachgewiesen.

Nun wurde ein Fall unmittelbar an der er Grenze entdeckt. Ein positiv getestete Schwan wurde auf deutschem Boden nahe der er Grenze tot aufgefunden. Bei ihm wurde der hochpathogene Virus-Subtyp H5 nachgewiesen. Das BLV geht nach dem aktuellem Wissensstand nicht davon aus, dass die die jetzt zirkulierende Vogelgrippe-Variante auf den Menschen übertragbar ist.

Das Bundesamt ruft Geflügelhalter auf, vorbeugende Massnahmen zu überprüfen und wenn nötig zu anzupassen. Dies treffe insbesondere auf Geflügelhaltungen mit Auslauf- und Freilandhaltung zu.

Kontakt zwischen Wildvögeln und Hausgeflügel vermeiden

Zum Schutz des Hausgeflügels müssen vorsorgliche Massnahmen ergriffen werden. «Kontakt zwischen Hausgeflügel und Wildvögeln muss verhindert werden», schreibt das BLV. Geflügelhalter sind aufgerufen, Folgendes zu beachten:

  • Füttern und Tränken nur in für Wildvögel nicht zugänglichen Stallungen.
  • Strikte Einhaltung der Biosicherheitsmassnahmen: Vor dem Betreten der Stallungen Schuhwechsel, Überkleid für die Stallung,  Händedesinfektion.
  • Freilandhaltung und Weideauslauf sind weiterhin möglich. Vorbereitungen sind zu treffen, um die Tiere gegebenenfalls in einem geschützten Aussenklimabereich zu halten. Bestehende Gitter sind auf Löcher zu überprüfen.
  • Insbesondere Hobbyhalter werden darauf hingewiesen, dass die Registrierung von Geflügelhaltungen obligatorisch ist. 

Die Überwachung von Wildvögeln ist wichtig, um mögliche Krankheitsausbrüche frühzeitig zu erkennen. Personen, die auf tote oder kranke Wildvögel stossen, werden gebeten, diese nicht zu berühren. Solche Tiere sind der zuständigen Wildhut bzw. dem zuständigen Veterinärdienst zur Bergung und Untersuchung zu melden.

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Quelle: erbauer.ch