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Unbekannte zerstören 400 Meter Alpzaun

  • Vandalen haben den Zaun durchtrennt. – un-perfekt

Auf der Alp Plangg in der Gemeinde Unteriberg SZ haben Vandalen einen Stacheldraht zerstört. Wer sich am Zaun zu schaffen gemacht hat, ist unklar.

Der Vorfall ereignete sich in der vergangenen Woche. Älpler Josef Dettling wurde von einer Bekannten informiert, dass der Stacheldraht am Boden liegt.

Stacheldraht durchtrennt

Der Älpler machte sich auf den Weg, um den Zaun zu reparieren. Hier wurde das Ausmass erst deutlich. Auf einer Länge von 400 Metern wurde der Stacheldraht mutwillig mehrmals durchtrennt, wie der «Bote der Ur» berichtet.

«Da muss einer mit einer hohen kriminellen Energie am Werk gewesen sein», sagte Dettling zur Zeitung. Er hat bei der Polizei Strafanzeige gegen unbekannt eingereicht. Er kann die Tat nicht nachvollziehen. Die Tiere seien das Kapital der Bauern. Es werde Sorge dazu getragen.

Extremer Fall

«Der Stacheldraht ist ein mildes und wirkungsvolles Mittel, die Tiere auf der Weide zu halten», so der weiter. Der Draht am Boden erhöhe das Verletzungsrisiko der Tiere massiv. Diese könnten in ein Loch oder auf den Draht treten, in einen Abgrund stürzen oder von einem Auto angefahren werden, so der verärgerte Bauer.

 Er vermutet, dass sogenannte «Pseudo-Tierschützer» für die Tat verantwortlich sind. Beim Flicken des Zauns möchte Dettling deshalb den Unbekannten den Umgang mit Kühen, Schafen und Ziegen beibringen.

Dass ein Zaun auf so einer Länge zerstört wird, ist aussergewöhnlich. «Von so einem extremen Fall habe ich noch nie gehört», sagte Othmar Schelbert, Präsident des Alpwirtschaftlichen Vereins Kanton Schwyz, zum «Bote der Ur».

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Quelle: erbauer.ch