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«Situation ist nicht lustig, sie ist schwierig»

  • Die befinde sich in einer äusserst kritischen Phase, sagte Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga. – Bund
  • Bundesrat Alain Berset richtete sich mit einem Appell an die Bevölkerung: «Es ist wichtig, Sorge zueinander zu tragen.» – Bund

Nach Meinung des Bundesrats braucht es sofort neue Massnahmen, um das unter Kontrolle zu bringen. Die Verschärfung ist der Landesregierung nicht leichtgefallen. 

«Wir können nicht länger warten», sagte Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga am Freitag in Bern vor den Medien.

Kritische Phase

Die Corona-Ansteckungen würden weiter zunehmen anstatt sinken, «rasch und stark, und in allen Regionen im Land». Die befinde sich in einer äusserst kritischen Phase. Die Ansteckungen nähmen wieder exponentiell zu. Das bringe das Gesundheitspersonal ans Limit.

Die Zahl der Ansteckungen müssten wieder sinken, sagte Sommaruga. Der Bevölkerung sei es egal ob der Bund oder die Kantone Massnahmen anordnen würden. Die Landesregierung habe ihre Verantwortung übernommen, die sie für das Land habe, erklärte die Bundespräsidentin. Der Bundesrat komme Kantonen entgegen, die strenge Massnahmen ergriffen hätten und die Ansteckungszahlen senken konnten.

«Gibt keine Alternative»

Gesundheitsminister Alain Berset sagte : «Die Situation ist nicht lustig, sie ist schwierig.» Es gebe aber keine Alternative zu strengeren Vorschriften. Die befinde sich in einer «delikaten Situation». Käme es jetzt zu einer dritten Welle, starte diese auf einem viel höheren Zahlenniveau als noch im Oktober. «Wir sind schnell am Limit, wenn es weiter hinaufgeht.»

Berset betonte, dass das Wachstum der Corona-Fallzahlen in den allermeisten Regionen in der wieder exponentiell sei. Angesichts der stark belegten Spitäler sei das schwierig. «Das Personal steht unter Druck, wir können es nicht noch mehr belasten.»

Sorge zueinander tragen

Der Bundesrat versuche, über die Festtage die Kontrolle zu behalten. «Dafür müssen wir die Zahlen reduzieren.» Es dürfe keine Situation eintreten, in der es keine Alternativen mehr gebe. «Wir müssen weiter denken.»

Berset betonte, dass die Gesellschaft die Krise «mit eigenen Kräften» bewältigen müsse. Die Impfung helfe in den nächsten Monaten noch nicht flächendeckend. «Umso wichtiger ist es, Sorge zueinander zu tragen.» Die Pandemie drücke vielen aufs Gemüt.

An die Adresse ausländischer Touristen sagte Berset, dass diese nicht in die Skiferien kommen sollen in die . «Alle, die sich nicht an die Regeln halten, riskieren schärfere Massnahmen.»

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Quelle: erbauer.ch