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S: Regulierung von Wolf läuft planmässig

  • Vermutet wird, dass aktuell 80 bis 90 Wölfe in der leben. – Marcel Langthim

In Schweden hat am 2. Januar die diesjährige Regulierung des heimischen Wolfsbestandes begonnen. Die zuständigen Jagd- und Veterinärbehörden haben in der aktuellen Saison insgesamt 28 Wölfe zum Abschuss freigegeben. 

Der schwedische Wolfsbestand wurde im Frühjahr 2020 auf insgesamt 365 Tiere geschätzt. Wie schon in den Vorjahren war die Bejagung der Beutegreifer auch 2020/21 nicht unumstritten.

Mehrere Naturschutzverbände hatten bis zuletzt versucht, die Bestandsregulierung gerichtlich zu stoppen, waren damit aber kurz vor dem Jahreswechsel gescheitert. Damit konnte die sogenannte Lizenzjagd wie geplant im neuen Jahr beginnen.

Ohnehin dürfte die Bejagung schon bald wieder vorbei sein, auch wenn das offizielle Ende der Saison auf den 15. Februar gelegt wurde. Nach Angaben der Behörden waren bis zum 13. Januar bereits 25 Tiere erlegt worden. Die verbleibenden Wölfe dürften daher aller Voraussicht noch vor Ablauf der Saison geschossen werden.

In Schweden wird der Wolfbestand seit Jahren über Lizenzjagden reguliert. Im Winter 2017/18 waren beispielsweise 22 Tiere zum Abschuss freigegeben worden. In der vergangenen Saison 2019/20 hatte die Umweltschutzbehörde die umstrittene Regulierung des heimischen Wolfbestandes allerdings ausgesetzt.

Der Grund dafür lag in der Populationsentwicklung des Beutegreifers. Nach Einschätzung der Behörde stand die schwedische Wolfspopulation damals mit 300 Tieren kurz vor dem Erreichen eines günstigen Erhaltungszustands, weshalb eine Regulierung nicht für notwendig erachtet worden war.

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Quelle: erbauer.ch