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Rinderpreise im Höhenflug

  • Die derzeitige Rindfleischnachfrage lässt die Preise für die schlachtreifen Tiere auf neue Rekordhöhen ansteigen. – lid

 Das knappe Angebot am Schlachtrindermarkt in der Europäischen Union trifft seit einiger Zeit auf eine nach der
Corona-Pandemie wieder anziehende Rindfleischnachfrage.

Die derzeitige Rindfleischnachfrage lässt die Preise für die schlachtreifen Tiere auf neue Rekordhöhen ansteigen. Ende September mussten die Schlachtbetriebe in der EU erstmals in diesem Jahrtausend für Jungbullen der Handelsklasse R3 im Mittel mehr als 400 Euro (429.50 Sfr) /100 kg Schlachtgewicht zahlen.

In der Woche zum 3. Oktober kletterte der Durchschnittspreis auf 405,79 Euro (435.72 Sfr) (/100 kg. Dabei mussten vor allem die italienischen Bullenverarbeiter mit einem Zuschlag von 7,9 % tiefer in die Tasche greifen. In Spanien, Deutschland und Dänemark stiegen die Preise zwischen 0,9 % und 1,7 %, in Frankreich nur um 0,5 %. Angesichts der rückläufigen EU-Rinderbestände (Markt+Meinung 1) und der saisonal zunehmenden Nachfrage im Herbst und im Weihnachtsgeschäft zeichnet sich bei auch global hohem Preisniveau zunächst keine Schwäche ab.

Rekord auch bei Kühen

Erneut teurer geworden sind in der Gemeinschaft Schlachtkühe der Handelsklasse O3, nämlich um 1,54 Euro (1.65 Sfr) oder 0,5 % auf 334,57 Euro (359.25 Sfr.) /100 kg Schlachtgewicht. Auch dies war laut Kommissionsstatistik ein neues Rekordniveau seit mehr als 20 Jahren.

Über deutliche Zuschläge vonmehr als 2,0% konnten sich in der Berichtswoche die Erzeuger in Österreich, Polen, Rumänien und Luxemburg freuen. In Deutschland blieb der Zuwachs auf 0,3% begrenzt. Doch laut den von der Bundesanstalt für und Ernährung (BLE) an Brüssel gemeldeten Daten war das hiesige Preisniveaumit 357,48 Euro (383.85 Sfr.) /100 kg Schlachtgewicht nach Schweden das zweithöchste in der EU.

In Deutschland, Österreich, Spanien und Dänemark hoben die Schlachtbetriebe ihre Ankaufspreise
zwischen 1,2 % und 2,9 % an. In Frankreich sowie in den skandinavischen Ländern Schweden und Finnland blieb die Auszahlungsleistung der Verarbeiter dagegen weitgehend unverändert; die Niederlande meldete sogar ein Preisminus von 2,9 % für Schlachtfärsen.

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Quelle: erbauer.ch