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Ökowiesen artenreicher gestalten

  • Mit besserer Beobachtung können die Wiesen zum richtigen Zeitpunkt gemäht werden. – FiBL

Extensiv genutzte Wiesen bilden den am häufigsten angelegten Typ von Biodiversitätsförderflächen. Mehr als ein Drittel dieser Wiesen ist artenarm und erreicht die Qualitätsstufe II nicht. Mit angepasster Bewirtschaftung und allenfalls Neuansaat ist es möglich, die Pflanzenvielfalt dieser Wiesen zu steigern. 

Viele Ökowiesen werden zu wenig genutzt oder der Schnitt erfolgt zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Um ein erfolgreiches Versamen wertvoller Kräuter zu ermöglichen, sollte der erste Schnitt erst nach ihrem Verblühen erfolgen.

Die letzte Nutzung ist ebenfalls entscheidend: Damit der Bestand nicht zu hoch in den Winter geht, sollte der Emdschnitt oder die Herbstweide möglichst spät erfolgen. So wird verhindert, dass die Wiese während der milden Herbste zu stark wächst, im Frühling schon zu hoch ist und bis zum ersten erlaubten Schnittzeitpunkt zu stark veraltet. Die Nutzung soll dem Wiesentyp angepasst werden.

So müssten nährstoffreiche Fromentalwiesen bis zu dreimal pro Jahr genutzt werden, während bei mageren Trespenwiesen mit Orchideen eine einzige Nutzung genügt. Die aufgewerteten Ökowiesen werden von zahlreichen kleinen und grossen Wildtieren besiedelt und liefern einen grossen Beitrag zur Erhaltung und Förderung der Biodiversität.

Am 30. Mai findet in Oberwangen TG eine Flurbegehung zu diesem Thema statt. Weitere Informationen gibt es hier

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Quelle: schweizerbauer.ch