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Nach Regen und Wind kommt Schnee

    In den vergangenen Stunden fegten Böen mit über 70 Kilometer pro Stunde über die . Dazu gab es teilweise zünftig Regen. Nun wird es aber kühler. Und im Flachland dürfte es vielerorts schneien.

    Die Ausläufer von Tief «Greta» haben auch die erfasst. Bemerkbar machte sich das durch teils heftige Windböen.

    Starke Windböen

    In Salen Reutenen und Homburg im Kanton Thurgau erreichten die Windspitzen eine Geschwindigkeit von 79,2 km/h, wie Meteonews am frühen Donnerstagmorgen bekanntgab. Über 70 km/h wurden in Bière VD, Cressier NE, Neuenburg, Würrenlingen AG und Nyon VD gemessen.

    Heiligabend bleibt es windig. Gemäss SRF Meteo werden im Flachland Windspitzen zwischen 60 und 80 km/h erwartet, in exponierten Lagen muss mit einigen schweren Sturmböen bis 100 km/h gerechnet werden. Auf den Gipfeln der Voralpen erreichen die Böen mit bis zu 120 m/h gar Orkanstärke.

    Teils viel Regen

    Die Zeit bis Mitte Nachmittag eignet sich deshalb nicht für Waldweihnachten. Es besteht die Gefahr von herunterfallenden Ästen oder gar einzelnen entwurzelten Bäumen. Gegen Abend flaut der Wind etwas ab, es bleibt aber windig.

    Und seit Mittwochabend hat es örtlich auch kräftig geregnet. In Wädenswil ZH fielen 31,1 Millimeter Regen pro Quadratmeter, was rund einem Drittel des Niederschlags im Dezember entspricht. In Jona SG, Hörnli ZH, Bauma ZH und Flawil SG fielen ebenfalls grosse Regenmengen, die zwischen 28,5 und 26,4 Millimeter lagen.

    Schäumchen Schnee

    Zwar bleibt es am Donnerstagnachmittag und -abend meist trocken. Doch mit dem milden Wetter ist es dann für einige Zeit vorbei. Pünktlich zu Weihnachten wird es kühler, und es wird schneien. Die Chancen, dass die Weihnachtstage auch im Flachland weiss ausfallen, steigen deutlich.

    In der Nacht auf Freitag sinkt die Schneefallgrenze bis in tiefe Lagen.  In den Bergen fallen 10 bis 30 cm Schnee. Und auch das Mittelland verzuckert. Es fällt ein Schäumchen Schnee, zum Teil einige Zentimeter. Insbesondere im westlichen Mittelland könnte es auch aber stellenweise grün bleiben, lautet die SRF Meteo.

    Föhnsturm am Sonntag

    Am Weihnachtsmorgen ist abgesehen von den tiefsten Lagen der Alpennordseite mit wenig Schnee zu rechnen. Der erste Weihnachtstag wird im Flachland veränderlich mit gelegentlich mal einem Schneeschauer, dies bei lediglich etwa 1 bis 2 Grad. Entlang der Alpen staut sich die Feuchtigkeit. Hier muss gemäss Meteonews bei oft starker Bewölkung immer wieder mit etwas Schnee gerechnet werden.

    Am Stephanstag gibt es hochnebelartige Bewölkung. Und es bleibt mit 0 bis 2 Grad auch tagsüber kalt. Wenn es Schnee hat, bleibt dieser liegen. Am Sonntag wird es dann wieder «ruppiger». Im Laufe des Sonntags kommt in den Alpen ein heftiger Föhnsturm auf mit Windböen zwischen 80 bis 120 km/h, auf den Alpengipfeln gibt es bis 140 km/h. 

    Es bleibt kalt

    Von Westen nähert sich eine Kaltfront. Die bringt Niederschlag. Am Montag bleibt es nass. Die Schneefallgrenze liegt gemäss Meteo zwischen 500 bis 800 Meter. Die Temperatur liegt bei 3, mit Föhn bis 11 Grad.

    Bis Silvester bleib es veränderlich, es dürfte immer wieder schneien. Und auch der Start ins neue Jahr bleibt winterlich. Gemäss Meteo bleibt es wechselnd bewölkt mit sonnigen Abschnitten, dazwischen aber auch schwache Niederschläge. Es muss mit «unternormalen Temperaturen» gerechnet werden.

    -> Ausführliche Ortsn gibt es hier

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    Quelle: erbauer.ch