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Landwirte sollen umdenken 

  • Rukwied appelliert an die e, positiv nach vorn zu schauen. – Heinz Röthlisberger

Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, hat die e zum Umdenken aufgerufen.

 „Wir e sehen uns gerne als Ernährer und Versorger der Bevölkerung –  was wir de facto auch sind. Aber die Gesellschaft hat sich verändert und adressiert inzwischen zusätzliche Erwartungen an die “, schreibt der Bauernpräsident in seinem Neujahrsgruss.

Der werde heute nicht mehr nur als erzeuger gesehen, sondern sollte auch „Gestalter einer zukunftsorientierten “ sein.

Bild des Zukunftsbauer in Öffentlichkeit etablieren

Wenn es gelingen könnte, ein positives Bild eines „Zukunftsbauern“ in die Öffentlichkeit zu bringen, liessen sich möglicherweise einige Missverständnisse zwischen der und den Verbrauchern reduzieren und auch ein anderes Image erzeugen, so Rukwied.

Dazu müsse die aber auch an einigen Stellen ihre Wirtschaftsweise weiterentwickeln. Diese Veränderung wollten die Bauern selbst gestalten.

Bauern haben es selbst in der Hand

„Wir Bauernfamilien haben es also in Teilen selbst in der Hand“, unterstreicht der DBV-Präsident. Die e müssten erkennen, dass sie zum einen den gesellschaftlichen Wandel nicht aufhalten könnten.

Zum anderen müssten sie einfordern, dass sich die von der Gesellschaft gewünschten Leistungen in der Wertschöpfung der Betriebe wiederfinden.

Der Jugend Perspektiven geben

„Wir wollen unserer Jugend eine Perspektive geben, damit sie ihre Zukunft in der sieht. Das geht nur, wenn die Betriebe wirtschaftlich auf soliden Beinen stehen und die politischen Rahmenbedingungen so gesetzt werden, dass Bäuerinnen und Bauern in einem harten internationalen Wettbewerb bestehen können“, stellt Rukwied klar.

Die beispielsweise von der Bundesregierung angedachten Einschränkungen für die beim Insektenschutzgesetz müssten noch deutlich entschärft werden. Dafür setze sich der Bauernverband intensiv ein. Nach den Worten des Verbandspräsidenten tragen die Bauern ihren Teil zur Zukunft Deutschlands bei.

Mit ihren Investitionen in die Betriebe sicherten sie tausende Arbeitsplätze und setzten sich dafür ein, dass zukünftige Generationen auf dem Land gute Lebensbedingungen vorfänden. Davon profitierten letztlich alle Menschen, und das nicht nur im ländlichen Raum.

Blick nach vorn richten

Rukwied appelliert an die e, positiv nach vorn zu schauen. Bei der Corona-Pandemie gebe es 2021 Hoffnung auf einen Impfstoff, und in der werde es nach drei schweren Jahren hoffentlich auch wieder aufwärts gehen.

Allerdings gehe für viele Bauernfamilien erneut ein schwieriges und herausforderndes Jahr zu Ende. Dennoch habe der Bauernverband 2020 wieder echte Erfolge in seiner Arbeit für die deutschen Bauern vorzuweisen.

Wichtige Erfolge für Bauern

Als im ersten Corona-Lockdown im März die Grenzen nach Osteuropa geschlossen worden seien, habe der DBV erreicht, dass mehr als 40’000 Saisonarbeiter mit dem Flugzeug einreisen konnten, betont Rukwied. Zudem habe der Berufsstand in zahlreichen Gesprächen in Berlin und Brüssel mit dazu beigetragen, dass der wichtige Mehrjährige Finanzrahmen (MFR) der Europäischen Union stabil bleibe.

Darüber hinaus werde nun auch in Deutschland die Richtlinie über unlautere Handelspraktiken (UTP-Richtlinie) umgesetzt. Dies sei eine langjährige Forderung des DBV, die den Erzeugern mehr Gewicht in der Lieferkette geben werde.

Und nicht zuletzt habe der Bauernverband zmmen mit den wichtigsten Vertretern der Milchbranche die gemeinsame Milchstrategie 2030 auf den Weg gebracht, im ersten Schritt die „Branchenkommunikation Milch“, hebt Rukwied hervor. Diese sei in den kommenden vier Jahren mit mehreren Millionen Euro ausgestattet.

Haushaltsgelder sinnvoll einsetzen

Der Verbandspräsident verweist darauf, dass die Haushaltsmittel des Bundessministeriums weiter gewachsen seien. Dies sei ein wichtiger Beitrag für die Zukunftssicherung. Diese Mittel sollten vor allem für mehr Klimaschutz und Ressourceneffizienz sowie für Gewässerschutz und Tierwohl eingesetzt werden.

Der Bauernverband arbeite mit Nachdruck daran, dass diese förderpolitischen Impulse tatsächlich und zügig bei den en ankommen. Dazu seien vor allem im Baurecht und im Immissionsschutzrecht schnelle Entscheidungen der Koalition nötig, die unter anderem den Bau von Tierwohlställen einfacher möglich machten, betont der DBV-Präsident.

Die Regierungskoalition müsse diese ersten Schritte aus dem „Borchert-Plan“ auch umsetzen. Rukwied erinnert auch an die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Diese stellt seiner Ansicht nach ein verbessertes Angebot für die Weiterentwicklung von lichen dar, wobei bei der Förderung der Güllevergärung noch nachgelegt werden müsse. 

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Quelle: schweizerbauer.ch