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Kritik an virtuellen Zäunen

  • Sind die Zeiten von klassischen Weidezäunen bald vorbei? – Michael Gaida

Die Digitalisierung schreitet auch in der immer weiter voran. Doch ernten aktuell die Pläne von Forschern der Universität Göttingen (D) laut vetion.de gerade grosse Kritik. Sie wollen die Weidehaltung durch virtuelle Zäune revolutionieren. 

Mittels einer App sollen die Weideflächen von den Bauern durch virtuelle Zäune abgesteckt werden, die Tiere tragen ein Halsband, das Warnreize beim Verlassen der Fläche abgibt. In einem mehrjährigen Beweidungsexperiment wollen die Forscher untersuchen, inwieweit das System Tierwohlanforderungen der EU entspricht.

In einer weiteren Stufe soll die App mittels Drohnenbilder auch detaillierte Informationen über den Zustand der Weideflächen übermitteln. Nach dem ersten Testlauf sind sich die Forscher sicher, dass die virtuellen Zäune das Tierwohl nicht beeinträchtigen.

Trotzdem hagelt es in den sozialen Netzwerken Proteste. Neben einer befürchteten Reaktion auf die Halsbänder für Nutztiere sind auch die Gefahren durch Wölfe oder Hunde, die ohne einen physischen Weidezaun problemlos auf die Weide gelangen können, Gegenstand der Kritik. 

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Quelle: schweizerbauer.ch