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Klimaprojekt für Milchviehbetriebe

  • – zvg

Zusammen mit Emmi, Aaremilch und Nestlé haben die Zentralschweizer Milchproduzenten (ZMP) ein Projekt beim Ressourcenprogramm des Bundes eingereicht. 

Dieses Ressourcenprojekt «KlimaStaR Milch» sehe vor, zwischen 2022 und 2027 bis zu 300 Milchwirtschaftsbetriebe mit einer Jahresproduktion von total 60 Millionen Kilogramm Milch dabei zu unterstützen, Treibhausgas-Emissionen zu reduzieren, heisst es im neusten «ZMP-Info».

Es sei das Ziel, mit verschiedenen Massnahmen im Bereich Fütterung, Herdenmanagement, Dünger und Energie die Treibhausgas-Emissionen bis 2027 um 20 Prozent zu reduzieren. Das Ressourcenprojekt habe auch das Ziel, bis 2027 die Nahrungsmittel-Konkurrenz bei den teilnehmenden Betrieben um 20 Prozent zu reduzieren.

Ressourcenprojekte stellen eine auf sechs Jahre befristete Anschubfinanzierung dar. Die Trägerschaft muss im Projektgesuch oder spätestens nach drei Projektjahren aufzeigen, wie die Wirkung der im Projekt getroffenen Neuerungen nach Projektende beibehalten werden kann. «Das Bundesamt für ist bereit, das Ressourcenprojekt zu bewilligen. Aktuell müssen noch Anpassungen im Gesuch vorgenommen werden», schreiben die ZMP. Die Projektpartner gehen aber davon aus, dass das Projekt im Jahr 2022 umgesetzt werden kann.

Nahrungsmittelkonkurrenz tritt auf, wenn bei Tieren Futtermittel zum Einsatz kommen, die auch für die menschliche Ernährung geeignet wären. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn Weizen an Kühe verfüttert wird. Flächenkonkurrenz entsteht, wenn die Futtermittel von Flächen stammen, auf denen auch Nahrungsmittel angebaut werden könnten. Beispiel: Futtergetreide statt Kartoffeln auf anbauen.

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Quelle: schweizerbauer.ch