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Kampf gegen Berufkraut

  • Weniger Berufkraut bedeute mehr Platz einheimischer Pflanzen und damit auch mehr Biodiversität. – Christian Stutz

 Invasive Neophyten verbreiten sich stark, verdrängen einheimische Pflanzen und bedrohen so die Biodiversität. Zu den invasiven Neophyten gehört auch das Einjährige Berufkraut, dessen Bekämpfung besonders im Frühjahr vor der Blütezeit Wirkung zeigt.

Das Einjährige Berufkraut ist ein ausserordentlich invasiver Neophyt aus der Korbblütler-Familie. Das Einjährige Berufkraut kann bis zu 50’000 Samen pro Pflanze bilden. Es sei deshalb von Vorteil ab sofort mit der Bekämpfung des Berufkrauts anzufangen, schreibt das im Biodiversitätsbereich tätige Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen Biodiversia.

Wird das Einjährige Berufkraut gemäht, wird es laut Biodiversia zu einer mehrjährigen, recht buschigen und reichblühenden Pflanze. Nur bei mehrmaligem Schnitt pro Jahr könne das Blühen, die Samenbildung und Weiterverbreitung verhindert werden und Folgeeinsätze in den kommenden Jahren seien unerlässlich. Aufwändiger, aber erfolgsversprechender sei es, wenn man die Pflanze jetzt und – besonders wichtig – samt den Wurzeln weggejätet.

Weniger Berufkraut bedeute mehr Platz einheimischer Pflanzen und damit auch mehr Biodiversität. In der trage die Beseitigung von invasiven Neophyten langfristig ausserdem zum Erhalt des Futterwerts bei.

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Quelle: schweizerbauer.ch