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Käsetradition aus dem Balkan als Chance

  • Der «Lindi» wird aktuell vor allem über kleinere Verkaufsstellen verkauft – schon bald soll er aber auch den Weg zu den Grossverteilern finden. – Lindi

Mehr als 99 Prozent des in der Schweiz verkauften Salzlakenkäses ist Importware. Ein Zürcher Oberländer-Käse mit Balkanwurzeln soll das jetzt ändern.

Schon länger schlummerte die Idee eines Schweizer Salzlakenkäses im Kopf des Agrotechnikers und Zürcher Kantonsrates Daniel Wäflers herum. Doch konzentrierte er sich erst einmal darauf, die kosovarische und deren Berufsbildung voranzutreiben.

Dann kam Corona und die Kontakte mit den Menschen, die am Projekt beteiligt waren, wurden schwierig oder unmöglich. Das bot für Daniel Wäfler die Chance seine Salzlakenkäse-Idee früher als gedacht voranzutreiben.

Der Strickhof war gerne bereit, dem Projekt mit Knowhow und Erfahrung zur Seite zu stehen und auch ein motivierter Käser war rasch gefunden. Deshalb wird mittlerweile in der Käserei Herschmettlen im Zürcher Oberland der «Lindi», ein fetaartiger Käse hergestellt.

Damit kann auf der einen Seite Food Waste verhindert werden, andererseits eine gewichtige Zielgruppe von über 500’000 in der Schweiz lebenden Personen aus der Balkanregion erreicht werden. Und nicht nur die: Auch der Rest der Schweizer Bevölkerung hat in den letzten Jahren immer öfters zum salzigen Lakenkäse gegriffen.

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Quelle: schweizerbauer.ch