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Güllemädli kein Futterrisiko

  • Eine sichere Methode, um sowohl Güllemädli wie auch Verschmutzungen des Futters zu vermeiden, ist das Verdünnen der Gülle.  – zvg

Nach dem Güllen mit dem Schleppschlauch sollte man drei bis vier Wochen warten bis zum nächsten Schnitt.

Wird die Gülle wie bald vorgeschrieben mit dem Schleppschlauchverteiler ausgebracht, bleiben die Feststoffreste bei trockenem Wetter oft wochenlang auf der Futterfläche sichtbar. Im Güllemädli sind sie laut der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen (D) fünfmal konzentrierter als bei der Breitverteilung, deshalb wirken die Güllebänder optisch «schmutziger».

Regnet es bis zum nächsten Schnitt wenig, ist kaum vermeidbar, dass Rückstände ins Futter gelangen. Dafür, dass Güllereste die Futterhygiene belasten, hat es jedoch bislang keine wissenschaftlichen Beweise gegeben. Untersuchungen belegten bislang nur, dass direkt nach dem Güllen mehr Clostridiensporen und E.coli auf dem Gras zu finden sind.

Ihr Gehalt sinkt in den folgenden Wochen wieder, sodass die Pflanzen zur kaum mehr belastet sind. Zwischen dem Güllen und dem nächsten Schnitt sollen mindestens drei bis vier Wochen liegen. Probleme hinsichtlich Fehlgärungen gehen nach bisherigem Wissen stärker von bodenbürtigen Clostridien aus.

Lückige Grasnarben und tief eingestellte technik sind demnach die grössere Quelle dafür, dass gärschädliche Keime ins Futter gelangen. 

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Quelle: schweizerbauer.ch