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Grossbank: Kein Geld für Sojaproduzenten bei Abholzung

  • Die BNP Paribas ist eine französische Grossbank, die am 23. Mai 2000 durch die Fusion der Banque Nationale de Paris (BNP) und der Bank Paribas entstanden ist. Die Bank hat rund199i000 Mitarbeiter und erreicht eine Präsenz in 71 Ländern. – zvg

Die französische Grossbank BNP Paribas will etwas gegen die Abholzung im Amazonas-Gebiet unternehmen. 

Das Geldhaus wolle Produzenten von Fleisch oder Soja nicht mehr finanzieren, wenn diese Land nutzten, das im Amazonas-Gebiet nach dem Jahr 2008 durch Abholzung für die schaft erschlossen wurde, teilte BNP Paribas am Montag mit.

Dies gelte auch für Unternehmen, die entsprechende Produkte kauften. BNP Paribas wolle zudem Kunden dazu aufrufen, Rindfleisch oder Soja aus dem brasilianischen Savannen-Gebiet Cerrado nicht zu nutzen. Hier will die Bank nur noch Kunden finanzieren, die bis 2025 eine Strategie eines Abholzungsstopps übernehmen. Umweltgruppen begrüssten die Initiative, kritisierten aber, diese werde nicht schnell genug umgesetzt.

Die Produktion von Rindfleisch und des vielfach als Futtermittel für die Viehzucht genutzten Soja gelten als Triebfedern für die Vernichtung von Wäldern rund um den Globus. In Brasilien wurde der Organisation Amazon Conservation zufolge allein ein Regenwald-Gebiet von der Grösse Israels im vergangenen Jahr abgeholzt. Auch die Hälfte des Cerrado wurde bereits für die schaft erschlossen, das Gebiet ist Umweltgruppen zufolge eines der am stärksten gefährdeten Öko-Systeme des Planeten.

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Quelle: schweizerbauer.ch