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Glyphosat: US-Richter weist Bayer-Vorschlag ab

  • wird ausschliesslich über die grünen Pflanzenteile aufgenommen, mit dem Saftstrom in der Pflanze verteilt und wirkt auf die Chloroplastenbildung in den Pflanzenzellen. Der Wirkstoff dringt innerhalb von einer Stunde in die Pflanze ein. Die Wirkung erfasst auch ausdauernde Gräser und Unkräuter. – zvg

Ein US-Richter hat den Vorschlag s für den Umgang mit künftigen Klagen im Zusammenhang mit dem haltigen Herbizid Roundup zurückgewiesen. 

Teile von s Plänen seien «klar unvernünftig», hiess es in einem sechsseitigen Beschluss, mit dem Richter Vince Chhabria in San Francisco den Antrag auf Genehmigung am Mittwoch zurückwies.

Damit hängt ein wichtiger Teil des milliardenschweren Vergleichs des Leverkusener Konzerns in den USA wegen der angeblichen krebserregenden Wirkung von in der Schwebe. hat sich bereits verpflichtet, rund 125’000 anhängige Klagen mit Zahlungen von insgesamt bis zu 9,6 Milliarden Dollar beizulegen, es geht aber noch um das komplizierte Thema möglicher Klagen von Menschen, die erst in der Zukunft krank werden.

Der Richter hatte bereits vergangene Woche Zweifel an den schon einmal nachgebesserten Plänen anklingen lassen. s Vorschlag sieht bisher unter anderem einen Fonds vor, aus dem mögliche künftige Kläger in den kommenden vier Jahren Kompensationszahlungen erhalten sollen.

Die Vorwürfe gegen hat stets zurückgewiesen. Behörden weltweit haben das Mittel als nicht krebserregend eingestuft. Allein die Krebsforschungsagentur IARC bewertete den Wirkstoff 2015 als «wahrscheinlich krebserregend».

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Quelle: schweizerbauer.ch