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D: Verstärkte Jagd auf Biberratten

  • Nach Angaben des Deutschen Jagdverbandes (DJV) wurden vom 1. April 2019 bis zum 31. März 2020 in der Bundesrepublik insgesamt rund 88’200 Sumpfbiberratten getötet. – pixabay

Das Landvolk Niedersachsen hat die intensivere Jagd auf Sumpfbiberratten begrüsst. Wie Landvolk-Vizepräsident Manfred Tannen erklärte, zerstören die Nutrias nicht nur Dämme, Uferböschungen und Gräben.

 «Ihre Bauten ziehen sich bis weit in die angrenzenden Weideflächen hinein, so dass Kühe in die von den Nutrias verursachten Löcher einbrechen und sich dabei schwere Verletzungen zuziehen können», so Tannen. Die Tiere dürften in Niedersachsen ganzjährig bejagt werden.

Das Bundesland habe drei Berufsjäger als Multiplikatoren und Ansprechpartner für die Jägerschaft angestellt und 650 Nutriafallen beschafft, die mit elektronischen Fangmeldern ausgestattet seien. Auch die Hegeringe arbeiteten regional eng mit Landwirten und Behörden zusammen, um die weitere Verbreitung der sich schnell fortpflanzenden «Silberratten» einzudämmen.

Ausserdem unterstützten viele Landkreise in Niedersachsen die Bejagung durch Fangprämien oder Geld für die Beschaffung von Fallen. Nach Angaben des Deutschen Jagdverbandes (DJV) wurden vom 1. April 2019 bis zum 31. März 2020 in der Bundesrepublik insgesamt rund 88’200 Sumpfbiberratten getötet. Davon entfielen 41’400 erlegte Tiere auf Niedersachsen, was im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einer Steigerung um 28 % entsprach. 

 

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Quelle: schweizerbauer.ch