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Corona: Berset für strengere Massnahmen

  • «Es braucht Geduld», sagte Bundesrat Alain Berset – Bund

Gesundheitsminister Alain Berset hat sich besorgt über die -Situation in Grossbritannien gezeigt und für strengere Massnahmen in der plädiert. Die Lage in Grossbritannien sei angesichts der mutierten, ansteckenderen Virusvariante «brutal», sagte er.

Die Variante breite sich auch in der aus, sagte Gesundheitsminister Alain Berset vor den Medien in Visp VS nach einem Besuch der Moderna-Impfstoff-Anlage der Firma Lonza. Weil die Mutationen aus Grossbritannien und Südafrika viel ansteckender seien, dürfte es auch mit den bestehenden Massnahmen zu mehr Ansteckungen kommen. Es brauche deshalb strengere Massnahmen auch in der .

Die derzeitigen Infektionszahlen in der seien «trügerisch», sagte Berset. Nach den Festtagen sei ein befürchteter starker Anstieg ausgeblieben. «Das ist eine gute Sache. Wir müssen aber sehr genau beobachten, was es bedeutet», sagte der Bundesrat. «Die Zahlen sind weiterhin viel zu hoch.»

Die Ankunft der Impfstoffe in der sei eine gute Nachricht, sagte Berset. Aber bis alle Menschen, die das wollten, geimpft seien, dauere es Zeit. «Es braucht Geduld», sagte Berset.

Mutanten-Viren schon früher nachgewiesen

Die erstmals in Grossbritannien gefundene neue -Variante zeichnet sich durch 17 Mutationen aus. Gemäss Schätzungen kann sich diese Mutante fünfzig Prozent schneller verbreiten. Der Bundesrat verhängte daher am 21. Dezember einen Einreisestopp aus Grossbritannien. Allerdings zirkulierte die britische Mutation zu dieser Zeit wohl bereits in der .

In der und Liechtenstein wurden bis am Montag 88 Fälle der mutierten Coronaviren aus Grossbritannien und Südafrika nachgewiesen, die Zahl blieb gegenüber Freitag unverändert. Bei 29 weiteren Fällen wurde im Virusmaterial eine Mutation gefunden, bei der die Linie nicht eindeutig bestimmbar sei, teilte das BAG der Nachrichtenagentur Keystone-SDA weiter mit. Es könne sich aber um eine der beiden Virusvarianten handeln.

Das Total (117 Fälle) ist laut BAG nicht repräsentativ und nur als deskriptive Information zu gebrauchen. Der Grund dafür sei, dass die Zahlen in jenen Kantonen stark unterschätzt seien, in denen nur wenig oder kein Material sequenziert wurde.

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Quelle: erbauer.ch