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BR genehmigt CO2-Kompensations-Abkommen

  • Mit diesen schaffe die einen Standard für internationale Klimaprojekte. – flickr.com

Der Bundesrat genehmigt das zweite CO2-Kompensations- mit Ghana. 

Die will ihre CO2-Emissionen auch über Klimaschutz-Projekte in Ghana kompensieren. Der Bundesrat hat dazu am Mittwoch ein der mit dem westafrikanischen Staat genehmigt. Es handelt sich bereits um die zweite derartige Kooperation.

Am 20. Oktober hatte die mit Peru den – nach eigenen Angaben – weltweit ersten Vertrag dieser Art unterzeichnet. Mit diesen schaffe die einen Standard für internationale Klimaprojekte, teilte das Bundesamt für Umwelt (Bafu) am Mittwoch mit.

Denn sie erfüllten «strenge Auflagen für den Umweltschutz» und respektierten gleichzeitig auch die internationalen Normen zum Schutz der Menschenrechte. Ausserdem soll durch das die doppelte Zählung von Emissionsverminderungen verhindert werden.

Die Einhaltung der Kriterien werde dauernd überprüft, hiess es weiter. Bundespräsidentin und Umweltministerin Simonetta Sommaruga werde das bereits in den nächsten Tagen während einer Videokonferenz mit einem Vertreter der ghanaischen Regierung unterzeichnen.

Die hatte das Klima von Paris im Oktober 2017 ratifiziert. Sie verpflichtete sich dabei, ihre Treibhausgasemissionen bis 2030 im Vergleich zum Jahr 1990 zu halbieren. Nach dem Willen des Parlaments sollen mindestens 75 Prozent der Massnahmen im Inland erfolgen.

Das Übereinkommen von Paris erlaubt es den Staaten aber auch, ihre eigenen Emissionen durch Klimaprojekte im Ausland zu kompensieren. Bis 2030 will die 30 bis 35 CO2 im Ausland einsparen. Nach Peru und Ghana verhandelt die auch mit weiteren Ländern.

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Quelle: erbauer.ch