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«Betriebe in schwieriger Situation» 

  • Joachim Rukwied ist seit dem 27. Juni 2012 Präsident des Deutschen Bauernverbandes und war von 2017 bis 2020 Präsident des europäischen Bauernverbandes COPA. – Gero Breloer/DBV

Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, hat sich angesichts der Marktdaten des Jahres 2020 besorgt gezeigt und Bilanz gezogen.

«Zum Ende dieses Jahres sehen wir in zahlreichen Betrieben eine sehr schwierige wirtschaftliche Situation. Viele sehen ihre Zukunft gefährdet und haben wichtige Investitionen aufgeschoben», stellte der Bauernpräsident am 27. Dezember fest.

Die Produzentenpreise für Fleisch seien derzeit ruinös, und für die meisten anderen Erzeugnisse nicht zufriedenstellend, beklagte Rukwied. Der Detailhandel und die anderen Teile in der Lieferkette müssten jetzt ein klares Signal geben, dass sie bereit seien, auch die Bauern an ihren Gewinnen zu beteiligen.

«Ausserdem fordern wir Bauern von der Politik ein klares Bekenntnis zu einer in Deutschland», so der DBV-Präsident. Geplante und teilweise umgesetzte gesetzliche Änderungen und Auflagen seien so einschneidend, dass beispielsweise auch Ackerbau, Weinbau und Obstanbau in einigen Regionen die wirtschaftliche Grundlage verlieren würden.

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Quelle: schweizerbauer.ch