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A: Milchproduktion 2020 stabil

  • In Summe erreichten diese drei Spezialsorten einen Anteil von knapp 30%. – Christian B.

 Die produktion in Österreich lag 2020 praktisch auf Vorjahresniveau. Fast 30 Prozent der Produktion entfällt auf Bio- oder Heu. Dies geht aus dem marktbericht der Austria (AMA) hervor. 

2020 betrug die österreichische anlieferung 3’384’412 t, wovon 247’218 t an Verarbeiter in benachbarten EU-Mitgliedsländern gingen. Die inländischen übernahmen 3’137’194 t, diese Menge lag nur minimal unter dem Vorjahresniveau (-0,08%). 

Trend zu länger haltbarer Trink 

Von dieser Anlieferung entfielen 395’558 t auf Bio, 315’153 t auf Heu und 205’161 t auf Bio-Heu. In Summe erreichten diese drei Spezialsorten einen Anteil von knapp 30%, was im internationalen Vergleich einen sehr hohen Wert darstellt.

Aus der angelieferten Roh erzeugten die heimischen im Jahr 2020 laut vorläufigen AMA-Berechnungen rund 54’500 t Trink (-8,3% gegenüber dem Vorjahr), 356’500 t (+4,6%) länger frische Trink (ESL-) und 429’200 t (+11,6%) Haltbar. Damit hielt der positive Absatztrend bei länger haltbaren Trinkprodukten weiter an. Relativ stabil blieb die Erzeugung von Mischtrunk mit 342’300 t (-0,2%).

Mehr Butter und Käse erzeugt 

Eine deutliche Steigerung wurde bei der Herstellung von Butter verzeichnet, hier legte die Menge um 5,1% auf 38’400 t zu. Etwas geringer war der Anstieg bei der Käseproduktion, die um 1,3% auf 176’200 t erhöht wurde. Dem gegenüber wurde bei Speise- und Industrietopfen mit 30’100 t ,5% weniger erzeugt.

Vollpulver spielte in der österreichischen verarbeitung kaum eine Rolle, hier schrumpfte die Menge im abgelaufenen Jahr um 97% auf 34 t. Gleichzeitig wurde die Produktion von Magerpulver um 76% auf knapp 8’900 t gesteigert. Mengenmässig bedeutender ist Molkenpulver, wo die Erzeugung % auf 40’700 t zurückgenommen wurde.

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Quelle: schweizerbauer.ch