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7 Millionen für IP-Suisse-Produzenten

  • Die IP-Suisse ist auf der Suche nach mehr Anbaufläche, um die steigende Nachfrage zu decken und die Lagerbestände wieder aufzubauen. – zvg

Wie immer zu Weihnachten kommuniziert IP-Suisse die Höhe der Prämien für und Ölsaaten sowie Biodiversität. Die Organisationen schüttet rund 7 Millionen Franken an die Produzierenden aus. Weiter knapp 2 Millionen Biodiversitätsprämien ausbezahlt.

IP-Suisse-Produzenten, die , Raps und Sonnenblumen produzieren, werden seit Jahren mit Prämien bedacht. 2020 wurden an die über 4’000 Produzenten (2019: 4500 Produzenten) Prämien in der Höhe von 5.5 Mio. Franken ausbezahlt. Der Rückgang war auf eine Verkleinerung der Anbaufläche beim Brot zurückzuführen. Aufgrund guter mengen aus den Vorjahren wurden für 2020 die Flächen um rund 25 Prozent im Vergleich zu 2019 gekürzt. 2019 wurden insgesamt 7,7 Millionen Prämien ausbezahlt.

Erfolg an Bauern weitergegeben

Die 2021 war hinsichtlich der Qualität und Quantität unterdurchschnittlich. IP- Suisse schreibt dazu: «Die kleine 2021 hat nur einen einzigen positiven Effekt: die Wiederherstellung des Gleichgewichts von Angebot und Nachfrage.» Trotzdem ist in diesem Jahr das Prämienvolumen auf rund 7 Millionen angestiegen. Gemäss IP-Suisse sind 5,6 Millionen auf die Prämie zurückzuführen. 1,4 Millionen wurden zusätzlich ausgeschüttet.

Es habe sich sogar ein Nachfrageüberhang eingestellt. Von dieser guten Marktsituation sollen auch die Produzierenden profitieren. Diese erhalten zusätzlich zur Prämie für Weizen, Roggen und für den IP-Suisse-Klassenmix 2 Franken pro Dezitonne als sogenannte Vorfinanzierung. Diese zwei Franken soll es zu einem späteren Zeitpunkt auch für den deklassierten IP-Suisse-Weizen und -Roggen geben.

20% PSM-frei

Gemäss Mitteilung ist IP-Suisse-Mehl am Markt gefragt. «Sowohl für Mehl, das mit wie auch ohne Pflanzenschutzmittel produziert wurde», heisst es weiter. Für , das ohne den Einsatz von Pflanzenschutzmittel produziert wurde, gibts eine Zusatzprämie von 10 Franken pro Dezitonne. Nach diesen Vorgaben wurde 2021 eines von fünf IP-Suisse-feldern bestellt

Weiter wurde IP-Suisse-Brot mit Fallzahlen von 180 bis 220 Sekunden separiert, und für diesen Klassenmix soll es eine Prämie von 4.30 Franken pro 100 Kilo unabhängig von den Sorten geben. Der Klassenmix wird in der Mühlenindustrie für spezielle Zwecke verwendet. Die IP-Suisse-Prämie für Raps liegt bei 10 Franken pro 100 Kilo, und bei den Sonnenblumen gibt es 15 Franken.

Produzenten gesucht

Für -Produzenten, die beispielsweise Pflanzenschutzmittel-freien IP-Suisse-Weizen der Klasse Top, erhalten insgesamt eine Prämie von 20.75 Fr./dt. Darin enthalten sind die 8.75 Fr. IP-Suisse-Prämie,  2 Fr. Vorfinanzierung und die 10 Fr. Prämie für die Pflanzenschutzmittel-freie Produktion. Landwirte, die Weizen 1 mit Einsatz von Pflanzenschutzmittel produzierten, erhalten eine Prämie von 6,30 Fr. je 100 Kilo.

Aufgrund der guten Nachfrage und der tiefen Lagerbestände sucht IP-Suisse weiterhin neue Produzenten für die Kulturen Extenso-Weizen, Weizen ohne Pflanzenschutzmitteleinsatz, Hafer, Raps und Sonnenblumen. Anmeldungen seien noch bis zum Frühjahr möglich, so die Organisation, und sie schreibt weiter: «Wir laden die Produzenten ein, auf die Nachfrage des Marktes zu reagieren, insbesondere jene Produzenten, die zwar extenso angemeldet sind, aber noch nicht IP-Suisse.»

1,9 Millionen Biodiversität

Nebst der Prämie für und Raps schüttet die Organisation auch eine Biodiversitätsprämie aus. Die Labelproduktion verlangt die Erfüllung des Biodiversitätspunktesystems. 2020 wurden 1,76 Millionen Franken ausbezahlt. Diese Summe ist in diesem Jahr auf 1,9 Millionen Franken gestiegen.

Wie hoch die Prämie pro Produzent ausfällt, ist abhängig von der jeweiligen Punktezahl im Biodiversitätspunktesystem. Einfach gesagt: Je mehr Punkte ein Bauer erreicht, desto höher fällt die Prämie aus.

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Quelle: schweizerbauer.ch