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33% Vollerwerbsbetriebe weniger seit 2010

  • Vom Strukturwandel besonders stark betroffen waren in den letzten Jahren die Milcherzeuger. – zvg

In den vergangenen zehn Jahren hat jeder dritte Vollerwerbs- in Dänemark seine Hoftore geschlossen.

Laut der vergangene Woche vorgelegten Strukturerhebung des Nationalen Statistikamtes gab es 2020 landesweit noch 8’458 Vollerwerbsbetriebe. Das waren 4 % weniger als im Jahr zuvor und knapp 4’000 Höfe weniger als 2010. Alle dänischen Vollzeitbauern fänden damit beispielsweise in der schleswig-holsteinischen Kleinstadt Kappeln bequem Platz.

Vom Strukturwandel besonders stark betroffen waren in den letzten Jahren die Milcherzeuger. Von diesen hatten zwischen 2019 und 2020 insgesamt 7 % die Produktion eingestellt. Damit betreiben in Dänemark aktuell noch 2’460 Unternehmen Milchviehhaltung. Zugelegt – wenn auch in kleinem Umfang – hat hingegen die Zahl der Schweinehalter. Hier zählten die Statistiker im vergangenen Jahr 2’068 Betriebe und damit 18 mehr als 2019.

Noch deutlicher aufwärts ging es bei den biologisch wirtschaftenden Betrieben. Hiervon wurden 2020 insgesamt 740 und damit 172 Unternehmen mehr gezählt als fünf Jahre zuvor.

Zählt man Voll- und Nebenerwerbsbetriebe zusammen, gab es zuletzt in Dänemark noch 17 809 Agrarunternehmen. Das sind drastische 29% weniger als 2019, allerdings resultiert dieser Rückgang massgeblich aus einer Änderung der Zählweise der Statistikbehörde. Diese hatte zwischenzeitlich den Jahresumsatz als Voraussetzung für einen aktiven Agrarbetrieb von 15’000 Euro auf 25’000 Euro angehoben und deshalb rund 5 000 Betriebe wegen Geringfügigkeit aus der Statistik fallen lassen.

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Quelle: schweizerbauer.ch