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3 ha Land abgerutscht – Alp unbewohnbar

  • Die Erde rutschte rund 300 Meter das Tal hinab. – Screenshot jungfrauzeitung.ch

Die starken Niederschläge in den vergangenen Tagen haben zu Überschwemmungen, Hochwasser und Erdrutschen geführt. Im Berner Oberland kam unterhalb einer Alp eine Weide ins Rutschen. Die Bauernfamilie muss die Alp verlassen.

Seinen Anfang nahm das Unglück am Freitagnachmittag. Die Tochter der Familie Aebersold entdeckte, dass die Hühner das Weite gesucht hatten. Sie alarmierte die Eltern.

Bei der Alp Tröler am Fusse des Sigriswilergrats gab es einen Riss im Boden. «Ich sah einen Erdabsatz von rund einem halben Meter. Der Erdrutsch reichte rund 200 Meter tief, der Boden aufgerissen, alles mehr oder weniger abgesenkt», sagte Barbara Aebersold zur «Jungfrau Zeitung».

Sie ging umgehend zurück zur Alp. Sie alarmiere ihren Mann, ihre Schwägerin und ihre Schwester. Anschliessend packte sie zmmen und brache ihre Kinder und sich selbst in Sicherheit. Ihr Mann Daniel Aebersold kümmerte sich sofort um das Vieh. Die 50 Kühe und Gusti brachte er in einen höher gelegenen Stall. Danach alarmierte er die Polizei.

Die Feuerwehr sicherte in der Folge den Hang. Am Freitagabend war der Erdrutsch gemäss Aebersold bereits 80 Zentimeter tief gewesen. Am nächsten Morgen hatte sich die Erde bereits um 1,40 Meter gesenkt. Das Erdmaterial war bis zu 300 Metern tief gerutscht.

Wie der zur «Jungfrau Zeitung» sagte, sind rund 3 bis 4 Hektaren betroffen. Es sei die beste Weide des Sömmerungsbetriebs gewesen. Eigentlich hätte die Familie bis im September bleiben wollen. Daraus wird nichts. Die Alp ist bis auf weiteres unbewohnbar. Das Vieh ist bei Nachbarn auf der Weide untergebracht. Am Montag wir er die Gebäudeversicherung kontaktieren. «Dann sehen wir weiter», so Aebersold.

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Quelle: erbauer.ch